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1860 Rosenheim: Es läuft nicht rund

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Erzielte die frühe Führung für 1860: Danijel Majdancevic.

Rosenheim -Es läuft nicht rund für den TSV 1860 Rosenheim: Am 14. Regionalliga-Spieltag unterlagen die Sechziger den Würzburger Kickers mit 1:2.

Dabei begann das Spiel für die Gastgeber optimal. In der 5. Minute köpfte Mario Staudigl knapp vorbei, ehe die zweite Szene gleich zum Erfolg führte. Ein Freistoß von Danijel Majdancevic vom linken Sechzehner-Eck ging an Freund und Feind vorbei und sprang schließlich halbhoch ins lange Eck. Dabei hatte Valentin Hauswirth Gästetorwart Daniel Tsiflidis noch entscheidend irritiert – 1:0 (10.). Doch danach spielte erst mal nur noch Würzburg: Cristian-Alexandru Dan scheiterte nach einem Fehler von Torwart Robert Mayer (schoss einen Gästespieler an) völlig freistehend an selbigem (16.), vier Minuten später klärte Benjamin Birner den Kopfball von Sebastian Sonnenberger auf der Linie. Auch Alexander Konjevic (29.) und Christopher Bieber (31.) ließen noch gute Gelegenheiten aus, so dass der Ausgleich für die Unterfranken in der Nachspielzeit mehr als verdient war. Nach einem Ballverlust der Sechziger bediente Manuel Duhnke Frank Wirsching, der sich die Möglichkeit frei vor Mayer per Außenrist nicht entgehen ließ – 1:1 (45.+1).

Nach der Pause lief es eigentlich genau anders herum: Rosenheim investierte nun sehr viel, hatte dicke Chancen durch Thomas Masberg (53.) und Majdancevic (55./jeweils Glanzparaden von Tsiflidis), ehe man nach einer Stunde nach einer Unaufmerksamkeit plötzlich einem Rückstand hinterlaufen musste. Ricardo Borba setzte sich rechts durch und passte in den Rücken der Abwehr, wo mit Dan ein dankbarer Abnehmer parat stand – 1:2 aus neun Metern (60.). Die Reaktion der Sechziger war in der Folge – abgesehen vom Torabschluss – positiv. Der Druck stieg und die Chancen kamen gleich reihenweise: Majdancevic (62.), Masberg (66./90.+3) und Staudigl mit einem Pfostenschuss hatten allesamt den Ausgleich auf dem Schlappen. Einmal kam auch noch richtig Pech dazu, als Schiedsrichter Danijel Darandik bei einem Kopfballtor von Majdancevic (78.) aus unerfindlichen Gründen auf Stürmerfoul entschied.

So blieb es beim knappen Gästessieg, der Trainer Dieter Wirsching sichtlich erfreute: „Meine Jungs sind auch beim großen Rosenheimer Druck in der letzten halben Stunde stabil geblieben und haben eine überzeugende Partie abgeliefert.“ Rosenheims Chefanweiser Dirk Teschke war natürlich enttäuscht: „Wenn du so viele Chancen hast und kein Tor machst, kann man nicht gewinnen. Wir müssen jetzt dringend im Pokal in Schalding und dann daheim gegen Hof den negativen Trend wieder umkehren.“

Das Spiel in der Statistik:

TSV 1860 Rosenheim - FC Kickers Würzburg 1:2 (1:1)

TSV 1860 Rosenheim: Mayer – Martin, M. Haas, Lenz, Herberth (81. Schramme) – Birner (46. Einsiedler), Hauswirth – Majdancevic, D. Haas, Staudigl – Masberg – Trainer: Teschke.

FC Kickers Würzburg: Tsiflidis – Murphy, Sonnenberger, Konjevic, Trunk (72. Bauer) – F. Wirsching, Mensah, Duhnke, Borba (83. Weidner) – Bieber, Dan (90. Eichler) – Trainer: D. Wirsching.

Schiedsrichter: Darandik (DJK Altdorf).

Zuschauer: 300.

Tore: 1:0 (10.) Majdancevic, 1:1 (45.+1) F. Wirsching, 1:2 (60.) Dan.

Bes. Vorkommnisse: keine.

mw

Quelle: rosenheim24.de

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