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Sportbund fällt ins Mittelmaß zurück

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Kapitän Werner Wirkner und der SBR sind in der Tabelle ins Mittelfeld zurückgefallen

Rosenheim - Die Landesliga-Fußballer des SB/DJK Rosenheim sind nach den beiden Niederlagen zu Ostern endgültig ins Mittelmaß der Tabelle zurückgefallen.

Nach dem 2:4 in Landsberg und dem 0:1 in Eching - beide sind derzeit noch im Abstiegskampf verwickelt - herrscht bittere Enttäuschung. Nachdem auch die Konkurrenz immer wieder patzte, vergaben die Sportbündler eine Top-Platzierung im Klassement vorerst.

Beim Gastspiel in Eching, das sich zuvor bereits durch Siege über Heimstetten und Fürstenfeldbruck höchste Anerkennung erarbeitete, waren die Rosenheimer immerhin nahe dran an einem Unentschieden. In der vorletzten Minute leisteten sie sich dann eine unnötige Attacke im eigenen Strafraum, Schiedsrichter Portele hatte gute Sicht und entschied auf Strafstoß. Robert Eichler ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen und verwandelte zum Sieg für Eching.

Sportbund-Tormann Simon Vockensperger musste sich letztlich also einmal geschlagen geben. Zuvor hatte er seine Mannschaft mit etlichen Paraden vor einem Rückstand bewahrt, als die Echinger druckvoll zur zweiten Hälfte aus der Kabine kamen. Einmal hatte er auch das notwendige Glück, als Peter Enckells Kopfball an der Querlatte landete.

Aufgrund der zweiten Hälfte war der Sieg der Gastgeber deshalb nicht unverdient. Allerdings hatten die Sportbündler zwei gute Gelegenheiten zur Führung: Im ersten Durchgang köpfte Torben Gartzen in aussichtsreicher Situation dem Echinger Schlussmann Ferdinand Kozel direkt in die Arme, nach dem Wechsel gab es eine Doppelchance, die von Kozel vereitelt wurde; erst parierte er gegen Gartzen, dann meisterte er auch noch den Nachschuss von Matthias Poschauko.

Insgesamt zeigten beide Mannschaften ein unwahrscheinlich flottes und kämpferisch starkes Match, die spielerische Klasse blieb aber etwas liegen, denn viele aussichtsreiche Situationen verliefen oftmals im Sande.

SB/DJK Rosenheim: Vockensperger, Dominik Schlosser, Feldner, Sollinger, Eyrainer, Höhensteiger, Gartzen, Poschauko, Kaya (ab 61. Hofer), Wirkner (ab 83. Jell), Schaal (ab 61. Schnebinger).

Schiedsrichter: Portele (TB Regenstauf).

Zuschauer: 120.

Tor: 1:0 (89., Foulelfmeter) Eichler.

Am Karsamstag in Landsberg reichten dem SBR 60 ordentliche Minuten nicht zu einem Erfolgserlebnis. Gegen die Lechstädter gab es mit 2:4 bereits die zweite Niederlage in dieser Saison, zudem bekam man zum zweiten Mal vier Gegentore eingeschenkt, nachdem das Hinspiel 1:4 endete.

Bei den Gegentreffern richtete sich der Zorn der SBR-Verantwortlichen diesmal aber auch Richtung Schiedsrichter-Gespann, das einige Entscheidungen traf, die nicht nach dem Rosenheimer Gusto waren. So soll Landsbergs Robert Rakaric bei seinem Kopfballtreffer zum 1:1 im Abseits gestanden haben und der Foulelfmeter zur Landsberger 2:1-Führung, verwandelt von Elmin Korora, mehr als fragwürdig gewesen sein. Davor hatten die Sportbündler das Spiel über weite Strecken im Griff und das Führungstor von Onur Kaya nach einer Flanke von Christian Schnebinger und der Verlängerung durch Matthias Poschauko war mehr als gerechtfertigt. Allerdings mussten sich die Mannen von Trainer Walter Werner auch ankreiden lassen, die Entscheidung verpasst zu haben. So hatte Poschauko zwei hervorragende Möglichkeiten ausgelassen, zudem kam noch einmal Pech hinzu, als Michael Feldner mit einem Freistoß die Querlatte traf.

Dann kam der Rückstand, der nach einem Deckungsfehler durch ein Kopfballtor von Landsbergs Stefan Strohhofer plötzlich zwei Tore betrug. Der SBR wehrte sich noch einmal und kam durch einen überlegten Schuss von Werner Wirkner in der 87. Minute zum Anschlusstor. Danach herrschte ein Belagerungszustand rund um den Landsberger Strafraum, der SBR erspielte sich eine Ecke nach der anderen, Torschüsse wurden aber immer wieder von der vielbeinigen Landsberger Defensive abgeblockt. Als in der Nachspielzeit auch noch Rosenheims Torwart Simon Vockensperger im Angriff mitmischte, starteten die Gäste nach dem Befreiungsschlag einen letzten Konter, den Rakaric mit einem Schuss ins leere Tor erfolgreich vollendete.

SB/DJK Rosenheim: Vockensperger, Gartzen, Feldner, Sollinger, Eyrainer, Höhensteiger, Schnebinger (ab 57. Novak), Poschauko, Kaya (ab 74. Schaal), Wirkner, Hofer (ab 74. Dominik Schlosser).

Schiedsrichter: Berg (TSV Landshut-Auloh).

Zuschauer: 200.

Tore: 0:1 (48.) Kaya, 1:1 (63.) Rakaric, 2:1 (71., Foulelfmeter) Korora, 3:1 (80.) Strohhofer, 3:2 (87.) Wirkner, 4:2 (92.) Rakaric.

tn/Oberbayerisches Volksblatt

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