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Kolbermoor beweist seine Auswärtsstärke

Kolbermoor - Eine Weisheit im Fußball lautet: Wenn ein Spiel auf der Kippe steht, dann hat das bessere Ende meist diejenige Mannschaft für sich, die nicht im Strudel des Abstiegskampfs steckt.

So verhielt es sich auch am Karsamstag bei der Bezirksliga-Partie des FC Perach gegen den SV-DJK Kolbermoor. Perach war Tabellenzwölfter, Kolbermoor Tabellenvierter, dennoch begegneten sich die beiden personell geschwächten Teams praktisch durchgehend auf Augenhöhe. Aber die Gäste setzten sich mit 2:1 durch und untermauerten damit ihre Auswärtsstärke in dieser Saison.

"Der Sieg war sicherlich nicht unverdient. Perach war die Heimmannschaft und wir haben super dagegengehalten", meinte Kolbermoors Spielertrainer Viktor Gruber nach dem Abpfiff. Der Peracher Coach Patrik Peltram stellte im Vergleich dazu entschieden fest: "Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen. Es ist halt ärgerlich. Der Kolbermoorer Torwart kann sich nicht mehr rühren und wir sind unfähig, einen Schuss aufs Tor zu bringen." Gruber wurde nämlich eine Unebenheit im Rasen zum Verhängnis - bei einem Abschlag verletzte er sich am Rücken.

Schon in der 32. Minute, als seine Fitness noch nicht belastet war, stand er beim Höhepunkt der ereignisarmen ersten Halbzeit im Fokus. Zuerst stieß er im Strafraum mit Perachs Walter Braune zusammen, was der Unparteiische mit einem Elfmeterpfiff quittierte. "Das war nach meiner Meinung auf gar keinen Fall Elfmeter", erklärte Gruber nach dem Spiel. Allerdings wehrte er den schwachen Strafstoß von Bernd Antholzner ohnehin ab.

Noch einige Zeit verging, bis die Partie Fahrt aufnahm. "In der zweiten Halbzeit war es ein tolles, ausgeglichenes Kampfspiel", sagte Gruber. Braune gelang ein Pfostentreffer (49.), später tauchte er frei vor Gruber auf, der jedoch parierte (57.). Dann blitzte das Können von Franz-Xaver Pelz auf: Aus knapp 20 Metern schlenzte er den Ball zum 0:1 platziert ins rechte obere Eck (65.). Die Antwort kam prompt - nach einer weiten Flanke stand Stefan Mühlthaler am langen Pfosten richtig und erzielte den Ausgleich (69.). Jetzt ging es Schlag auf Schlag weiter. Robert Eppler und Sebastian Wrzosek zeigten sich bei ihren Riesenchancen nicht kaltschnäuzig (71., 72.). Doch die Entscheidung ließ nicht mehr auf sich warten: In der 76. Minute brachte Christoph Dreier im Peracher Sechzehner Eppler zu Fall, den folgenden Elfmeter verwandelte Patrick Eder zum Siegtreffer für den SV-DJK.

SV-DJK Kolbermoor: Gruber, Hiltl, Stadler, Glas (ab 24. Pavlovic), Markl (ab 85. Hotter), Jablonski, Pelz, Ari, Eder, Wrzosek (ab 92. Döbl), Eppler.

Schiedsrichter: Seitlinger (TuS Traunreut).

Zuschauer: 90.

Tore: 0:1 (65.) Pelz, 1:1 (69.) Mühlthaler, 1:2 (76., Foulelfmeter) Eder.

Besonderheit: Perachs Antholzner scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Gruber (32.). kh

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