Tischtennis-Spielerin sorgt für Furore

OVB
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Die Kolbermoorerin Chantal Mantz sorgte bei den portugiesischen Meisterschaften für Furore.

Kolbermoor/Tavira - Die Kolbermoorer Bundesliga-Tischtennisspielerin Chantal Mantz schaffte es bei dem internationalen Tunier in Tavira bis ins Halbfinale.

Einen großartigen Erfolg verbuchte die Kolbermoorer Bundesliga-Tischtennisspielerin Chantal Mantz vor Weihnachten. Bei den internationalen portugiesischen Meisterschaften in Tavira schaffte sie es bis ins Halbfinale und im Teambewerb unterlag sie mit dem deutschen Team erst im Endspiel.


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Mantz zeigt schon in der Vorrunde des Einzelbewerbes ihre Klasse und setzte sich hier schon ohne Niederlage durch. Dass in der Hauptrunde die Gegnerinnen nicht unbedingt im Vorbeigehen zu schlagen sind, war ihr klar. Dennoch bewies sie Stärke und traf dann im Achtelfinale auf die Niederländerin Alice Barendregt. Nach einer 2:0-Satzführung musste sie sich zweimal geschlagen geben, gewann dann aber den entscheidenden Durchgang mit 11:8. Im Halbfinale bekam sie es mit der Lokalmatadorin und späteren Siegerin Maria Xiao zu tun. Gegen die Portugiesin musste sie sich zwar in vier Sätzen geschlagen geben, war aber in den Durchgängen drei und vier, die sie jeweils mit 9:11 verlor, nahe dran.


Im Teambewerb kam es dann zum "Traumfinale" zwischen den an Nummer eins gesetzten Portugiesinnen und Mitfavorit Deutschland. Die deutsche Mannschaft, die neben Mantz auch noch Theresa Kraft und Wan Yuan aufbot, gab in der Vorrunde lediglich einen Satz ab. In der Hauptrunde traf man im Halbfinale auf die Niederlande, die man mit 3:2 in die Knie zwingen konnte. Den entscheidenden Punkt holte dabei die 15-jährige Kolbermoorerin - nach einem 1:2-Satzrückstand - durch ein 11:6 im fünften Satz gegen Kim Vermaas. Im Endspiel warteten dann die topgesetzten Mädchen aus Portugal. Obwohl sich das deutsche Team letztlich mit 0:3 geschlagen geben musste, so war man kein Kanonenfutter. Alle drei Spiele gingen über fünf Sätze, wobei sich Mantz wiederum Maria Xao geschlagen geben musste.

eg/Oberbayerisches Volksblatt

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