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Die Bob-Nationalmannschaft in Szene gesetzt

Nackte Tatsachen: Bobfahrer als Kunstobjekt

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Salzburg - Der Leipziger Konzept- und Medienkünstler Martin Höfer hat gerufen - und die deutsche Bob-Nationalmannschaft ist gekommen. Künstlerische Fotografien in den Räumen der Neuen Residenz des Salzburg Museums sollten entstehen. Das ist draus geworden.

Seit dem 27. November läuft die Performancephase von Martin Höfer´s aktuellen Medienkunstwerks „Citius, Altius, Fortius“. Dazu wurde Höfer in enger Zusammenarbeit mit dem Bob- und Schlittenverband für Deutschland e.V. als „embedded artist“ in das Team der deutschen Bob-Nationalmannschaft integriert und begleitete die Athleten zu nahezu allen Wettkämpfen des Weltcups und der Weltmeisterschaften. 

Citius, altius, fortius

Das Kunstwerk „Citius, altius, fortius. – Eine künstlerische Intervention im Spitzensport und in den Massenmedien“ besteht aus einer konzeptuellen Arbeit im professionellen Wintersport, der sportlichen Performance der deutschen Bob-Nationalmannschaft im Weltcup sowie der künstlerischen Auseinandersetzung sowohl mit als auch in den Massenmedien. Zeitgenössische Kunst und professioneller Sport werden miteinander kombiniert und massenmedial im öffentlichen Raum initiiert. Dadurch soll unter anderem der Nachweis erbracht werden, dass zeitgenössischer Sport als postmoderne Kunst angesehen werden kann. 

Die Verbindung zwischen Kunst und Sport

Erstmals in der Kunstgeschichte entsteht ein Konzept- und Medienkunstwerk im professionellen Wintersport. Auch die Inszenierung einer Sport-Nationalmannschaft mit Weltcup- und Olympiasiegern, aktuellen Welt- und Europameistern, für Gruppenporträts in einem bedeutenden Museum der europäischen Kunst- und Kulturgeschichte ist als künstlerische Intervention völlig neuartig. 

Cheftrainer Christoph Langen: „Künstler Martin Höfer ist zu Beginn der Saison in Oberhof an mich heran getreten und hat gefragt, ob er diesen Winter als Teil der Nationalmannschaft dabei sein kann und ich habe das sofort als Chance gesehen. Ich glaube das ist eine Chance für uns als Sportart in einen Medienbereich zu kommen, den wir sonst nicht erreichen könnten. Wir können durch die Kunst unsere Sportart auf eine andere Ebene heben. Der Bereich Kunst ist sehr attraktiv für uns. Es gibt viele neue Kontakte aus der Kunstszene. Warum sollen wir das nicht mit dem Sport verbinden. Das Schaffen neuer Verbindungen und Kontakte, das macht ja den Sport aus.“

Martin Höfer

Geboren 1982 in Sondershausen/Thüringen, lebt und arbeitet er in Leipzig. Nach einer Ausbildung zum Mediendesigner studierte er Medienkunst beim Wiener Professor Günther Selichar in der Klasse für MassMedia Research und Kunst im medialen öffentlichen Raum an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig und der Kunst- und Designhochschule in Bergen (Norwegen). Höfer schloss im Jahr 2013 sein Diplom-Studium mit der Arbeit „Siegen im Auftrag der Kunst“, einem großangelegten Konzept- und Medienkunstwerk, mit Auszeichnung ab. Er nahm u.a. an wichtigen Ausstellungen in Leipzig, Berlin, Dresden, Kairo, Vilnius, Amman, Linz und New York teil. Zuletzt stellte er am ISCP New York, am Kunstfest Weimar und in der KTR-Galerie Leipzig aus.

Das Salzburg Museum

Es gilt als eines der bedeutendsten Museen Österreichs. Im Jahre 2009 verlieh das European Museum Forum der Einrichtung den "European Museum of the Year Award". Auf rund 3000 m² Ausstellungsfläche wird die Kunst- und Kulturgeschichte von Stadt und Land Salzburg präsentiert. Demgegenüber stehen wechselnde Sonderausstellungen in der Kunsthalle, den „Blick über den Tellerrand“ ermöglichen internationale Kooperationen, die gleichermaßen einen Dialog mit der zeitgenössischen Kunst ins Haus bringen und so den Sprung ins 21. Jahrhundert ermöglichen.

Quelle: rosenheim24.de

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