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Emotionen und Spannung bis zum Schluss

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Der erst 18-jährige Bastian Hollmann behielt zehn Sekunden vor dem Ende die Nerven und erzielte das erlösende 21:19. (Archivbild)

Brannenburg - Es ist Jahr für Jahr ein Höhepunkte in der Saison: das Handball-Derby zwischen dem TuS Prien und dem TSV Brannenburg. Die jetzige Bezirksoberliga-Begegnung hat aber alles Bisherige in den Schatten gestellt.

60 Minuten lang bekamen die zahlreichen Zuschauer in der neuen Brannenburger Schulturnhalle ein Wechselbad der Gefühle verabreicht. 60 Minuten lang schenkten sich auf dem Spielfeld beide Mannschaften nichts – die Entscheidung fiel erst in den Schlusssekunden.

Zunächst waren es die Gastgeber vom TSV Brannenburg, die ein wenig besser ins Spiel fanden und mit zwei Toren in Führung gingen (3:1 und 4:2) – es sollte die letzte Zwei-Tore-Führung bis kurz vor Mitte der zweiten Halbzeit sein. In der Folge waren es dann die Gäste aus Prien, die das Spiel immer besser in den Griff bekamen, es aber versäumten eine höhere Führung herauszuwerfen. Sie scheiterten immer wieder an Brannenburgs Schlussmann Wolfgang Beilkack. Im Brannenburger Angriff war es Alexander Pichler, der mit vier Toren in 30 Minuten seine Mannschaft auf Kurs hielt. Mit der Schlusssekunde der ersten Halbzeit tat er seiner Mannschaft aber keinen großen Gefallen. Er musste sich mit der dritten Zeitstrafe in die Kabine verabschieden. Mit einem gerechten 12:12 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

In den zweiten 30 Minuten war es dann der TuS Prien, der den Takt vorgab und immer wieder in Führung ging. Dank einer äußerst starken Abwehrleistung mit einem unüberwindbaren Mittelblock mit Philipp Steinberger und Franz Steiner sowie Thomas Vodermair im Tor holten sich die Gäste nach gut 40 Minuten sogar die erste Zwei-Tore-Führung (17:15). Brannenburg blieb aber dran und glich nach gut 50 Minuten zum 18:18 aus. Die nächsten beiden Tore waren wieder den Prienern vorbehalten und Branneburg verkürzte kurz vor dem Ende erneut, auf 19:20.

Die Schlussphase war dann an Spannung kaum mehr zu überbieten. Zunächst der Schock für Prien: Franz Steiner, mit fünf Treffern Priens bester Werfer, kugelte sich nach einem Schlag die Schulter aus und musste vom Feld. Die Gäste blieben aber in Ballbesitz, konnten diesen Vorteil aber nicht für eine Vorentscheidung nutzen. Im Gegenzug erging es den Brannenburgern aber auch nicht anders, auch sie scheiterten und Prien konnte noch einen Schnellangriff starten. Zehn Sekunden vor dem Ende landete der Ball bei dem erst 18-jährigen Bastian Hollmann, der schließlich nervenstark zum alles entscheidenden 21:19 einwarf, obwohl er zuvor mehrmals als Beilhack gescheitert war.

„Diesen Sieg haben wir uns redlich verdient“, freute sich Priens Trainer Thomas Wirth nach dem Nerven aufreibendem Spiel. „In der Abwehr sind wir wirklich super gestanden und im Angriff haben wir die Ruhe behalten. Ich hoffe, dass dieser wichtige Sieg jetzt eine kleine Initialzündung für die kommenden Aufgaben ist.“

Für Prien spielten: Thomas Vodermair und Alexander Scharbert im Tor, Franz Steiner 5, Felix Stief 5 (1), Fabian Zächerl 4, Stefan Ziegmann 2, Max Ziegmann 2, Bastian Hollmann 2, Helmut Dulzenberger 1, Philipp Steinberger, Igor Lukac, Moritz Fischbach, Felix Laser und Markus Gallinger.

Weitere Priener Ergebnisse:

  • Herren (Bezirksliga) SF Föching - TuS Prien II 45:18
  • Damen (Bezirksliga) Kirchheimer SC - TuS Prien 21:40
  • mJA (Bezirksoberliga) TSV Milbertshofen - TuS Prien 20:28
  • wJA (Bezirksliga) TSV München Ost - TuS Prien 13:9
  • mJB (Bezirksoberliga) TSV Milbertshofen - TuS Prien 24:18
  • mJC (Bezirksklasse) TSV Ebersberg II - TuS Prien 17:29
  • wJC (Bezirksklasse) TSV Trostberg - TuS Prien 21:22
  • mJD (Bezirksklasse) SV Erlstätt - TuS Prien 15:13

Martin Vodermair (TuS Prien)

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