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Drei Tore von Daniel Wimmer

OVB
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Trainer Wolfgang Schellenberg deutet es an: Für 1860 Rosenheim ging es in der Tabelle wieder nach oben.

Rosenheim - So ein Comeback wünscht sich jeder Trainer. Als Schellenberg nach dem 4:1-Triumph seines TSV 1860 Rosenheim das Spiel analysierte, sprach aus seiner Stimme Genugtuung.

Und auch Stolz. Schließlich hatte man einiges an Kritik einstecken müssen nach dem 0:1 vor einer Woche gegen Aindling, dem dritten Spiel in Folge ohne Sieg. Der stolze Tabellenführer war gestürzt, tief gefallen. Und kam nun zurück wie Phönix aus der Asche.

Schellenberg sprach also mit großem Respekt über die Leistung seiner Mannschaft, die nun wieder ganz oben thront in der Fußball-Bayernliga. Nicht nur, aber auch dank eines Daniel Wimmer, der zum Torjäger mutierte und dreimal traf. Auch dank eines Florian Bichler, der in die Startformation gerückt war, ein tolles Spiel ablieferte und einen weiteren Treffer beisteuerte. Vor allem aber dank einer Mannschaft, die eine tolle Reaktion gezeigt hat auf Pleiten, Pech und Pannen der letzten Wochen. "Ein Riesenlob" spendete Schellenberg, "schließlich gab es ja viel Wirbel, weitere Verletzte und Gesperrte zu verkraften."

Es war eine personell stark veränderte Truppe, die Schellenberg in Seligenporten auf den Rasen schickte. Mit Marco Vorbeck und Dominik Gentes, den jüngsten Neuzugängen, gab es zwei Debütanten in der Startaufstellung, mit Markus Ostarek und Florian Bichler gaben zwei weitere Spieler ihr Saisondebüt in der ersten Elf. Neben den gesperrten Christian Hofmann und Christoph Herberth mussten auch Florian Hofmann und Thomas Masberg ersetzt werden, der wegen einer leichten Zerrung zunächst auf der Bank blieb.

So agierte Ex-Profi Vorbeck als einzige Spitze und tat das "sehr clever", wie Schellenberg lobte. "Er weiß, wo er sein muss, er holt auch geschickt Standards heraus." Gerade diese Standards brachten die Sechziger auf die Siegerstraße, was auch SVS-Trainer Karsten Wettberg so sah: "Die ganze Liga weiß, dass 1860 mit Standards gefährlich ist, nur wir nicht", schimpfte er.

Gut für die Sechziger, die zunächst ein paar Minuten gebraucht hatten, um zur gewohnten Kompaktheit zu finden. In der 20. Minute aber stand Daniel Wimmer goldrichtig, als ein Freistoß abgewehrt worden war, und köpfelte den Ball ins Netz. Seligenporten hatte bis dahin, ein, zwei Möglichkeiten, nun aber gab sich Schellenberg zuversichtlich: "Wenn wir in Führung gehen, wird es für jeden schwer."

Zumal, wenn sein Team schnell nachlegt. Wieder war es Wimmer, der in der 37. Minute nach einer Ecke von rechts per Kopf zur Stelle war. Marco Vorbeck hätte noch vor der Pause weiter erhöhen können, als er nach einem tollen Solo von Bichler knapp verzog. "Bichler und Ostarek haben sehr gut gespielt", lobte Schellenberg die beiden überraschend ins Team gerückten Youngster.

Die Kathrein-Elf kam ohne Michael Kokocinski aus der Kabine, der Kapitän musste wegen einer Zerrung passen und wurde durch Benjamin Birner ersetzt. "Da haben wir zunächst ein bisschen gebraucht, die Umstellungen zu vollziehen", bemängelte Schellenberg. Bichler traf zwar in der 53. Minute zum 3:0 für die Sechziger, doch fast im Gegenzug kam der Gastgeber durch Grau noch einmal heran. "Da haben sie dann richtig Druck gemacht", so der Rosenheimer Coach, der aber nicht allzu lange bangen musste. Denn in der 83. Minute beseitigte wiederum Wimmer mit einem verwandelten Foulelfmeter auch die letzten Zweifel am Rosenheimer Sieg, der den TSV 1860 trotz aller Ausfälle wieder zum Tabellenführer machte. "Das spricht für unseren breiten Kader", freute sich Schellenberg.

TSV 1860 Rosenheim: Luginger, Martin, Haas, Kokocinski (ab 46. Birner), Gentes, Pointvogel, Wimmer, Bichler, Ostarek (ab 57. Schwinghammer), Tuncali, Vorbeck (ab 70. Masberg).

Schiedsrichter: Marx (Großwelzheim).

Zuschauer: 350.

Tore: 0:1 (20.) Wimmer, 0:2 (37.) Wimmer, 0:3 (52.) Bichler, 1:3 (53.) Grau, 1:4 (83., Foulelfmeter) Wimmer.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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