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Deutscher Doppelerfolg am Königssee

Lölling ist jüngste Weltmeisterin in der Skeleton-Geschichte

Bob- und Skeleton Weltmeisterschaft 2017
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Jacqueline Lölling hat sich zur jüngsten Skeleton-Weltmeisterin in der 16-jährigen WM-Historie gekrönt
  • Christine Stanggassinger
    VonChristine Stanggassinger
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Schönau am Königssee – Die deutschen Skeleton-Damen sind den Erwartungen gerecht geworden. Bei den IBSF Bob- und Skeleton-Weltmeisterschaften am Königssee sicherten sie sich Gold und Silber.

Am Ende war es Jacqueline Lölling (2:35.35) die mit 0,25 Sekunden Vorsprung auf Team-Kollegin Tina Hermann (2:35.60) Weltmeisterin wurde. Lizzy Yarnold (2:36.08) aus Großbritannien sicherte sich mit 0,73 Sekunden Rückstand Bronze. Blech gab es leider nur für Anna Fernstädt (2:36.39), der am Ende 0,34 Sekunden auf den dritten Platz fehlten. Mit dem vierten Platz kann die 20-Jährige aber mehr als zufrieden sein. „Der bessere gewinnt am Ende“, nahm sie es sportlich.

Insgesamt zeigten die deutschen Damen eine tolle Mannschaftsleistung trotz der Wetterkapriolen am ersten Tag. Am Freitag musste der zweite Lauf aufgrund unfairer Bedingungen annulliert werden. Der Schneefall hatte einen fairen Wettkampf unmöglich gemacht. Vor allem Anna Fernstädt nutzte die Chance des besseren Wetters am Samstag und fuhr im dritten Lauf von Platz sieben auf den vierten Rang vor. An der Britin Lizzy Yarnold kam sie letztlich nicht mehr vorbei.

Kein Weg führte an der Siegerin Jacqueline Lölling vorbei. „Es war mein Ziel, eine Medaille zu holen, dass es für Gold reicht, hätte ich nicht erwartet.“ Sie ließ sich nach dem ersten Lauf die Führung nicht mehr abnehmen. Da halfen auch die beherzten Attacken von Tina Hermann nichts. „Ich bin froh, dass ich durch die Saison so durchgekommen bin. Jacqueline ist in diesem Jahr in einer bestechenden Form. Es war klar, dass es schwierig wird, sie hier zu schlagen“, resümierte die Bischofswieserin.

Im Ziel jubelten die deutschen Damen dann gemeinsam mit Trainer Jens Müller über die tolle Mannschaftsleistung: „Wir haben einige Umstellungen vorgenommen für diesen Winter, schon mal in Fahrrichtung Olympia. Da war eine unglaubliche professionelle Zusammenarbeit, die letztendlich auch die Grundlage dafür war, dass wir bei den Damen so ein mannschaftlich geschlossenes gutes Ergebnis erreicht haben.“

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