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Das Derby und die Euphorie

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Robert Eppler (rechts) muss sich mit dem SV-DJK Kolbermoor im nächsten Derby beweisen.

Kolbermoor - Beim Derby SV-DJK Kolbermoor gegen den SV Nußdorf geht es für die beiden Teams vor allem um die Ehre. Anpfiff ist am Freitag um 19.30 auf dem Kolbermoorer Huberberg.

Wenn zwei Fußballteams aufeinandertreffen, die im Niemandsland der Tabelle stehen, wie viel Ernst können sie dann aufbringen? Die Antwort ist klar: Das Spiel SV-DJK Kolbermoor gegen SV Nußdorf ist ein Derby und für Derbys gilt immer voller Ernst. Deshalb hat die Bezirksliga-Partie, die am Freitag um 19.30 Uhr auf dem Kolbermoorer Huberberg angepfiffen wird, auch volle Aufmerksamkeit verdient.

Die Gäste aus Nußdorf zogen schon in den letzten Wochen viele Blicke auf sich - sie siegten in allen vier Punktspielen seit der Winterpause. Zwar spielten hier neben dem Ende des Nußdorfer Verletzungspechs auch schwächelnde Gegner und eine Portion Glück eine Rolle. Dennoch glaubt Abteilungsleiter Johann Scheuerer, dass die Serie für eine gewisse Euphorie gesorgt hat. Den Respekt für den Gegner hat man im Lager des SVN dabei nicht verloren. "Erstens ist es ein Derby, zweitens sind wir und die Kolbermoorer nur um wenige Punkte getrennt und wir wissen, dass sie einen guten Fußball spielen", erinnert Scheuerer.

Eine wichtige Frage lautet: Wird die besagte Euphorie im Vergleich mit dem SV-DJK den Unterschied ausmachen? Für Kolbermoors Aktivcoach Viktor Gruber gibt es gute Gründe, keinen übertriebenen Optimismus zu versprühen. "Nußdorf hat am Freitag nominell die stärkere Mannschaft, das muss man ganz klar so sehen", sagt er. Vier, fünf seiner Spieler sind angeschlagen, darunter Gruber selbst. Außerdem muss er personell auf die zweite Mannschaft Rücksicht nehmen, die sich im Aufstiegskampf der A-Klasse befindet. "Es ist sicherlich nicht so, dass wir chancenlos wären, aber die Vorzeichen stehen nicht zugunsten von Kolbermoor", fasst Gruber zusammen. Die Euphorie fehlt den Gastgebern also - der Reiz des Derbys ist trotzdem auch für sie enorm. Denn aus Sicht des SV-DJK ist es höchste Zeit, im sechsten Bezirksliga-Duell endlich den ersten Sieg gegen den SVN einzufahren.

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