Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Bayernliga bleibt das Aushängeschild

Aindling - Die Bayernliga ist weiter eine attraktive Marke. "Sie ist nach wie vor unser Aushängeschild", bekräftigte Verbandsspielleiter Jürgen Faltenbacher am Samstag bei der Tagung mit den 19 Vereinen im Sportheim des TSV Aindling.

Faltenbacher blickte mit seinen Mitstreitern beim BFV zurück auf die abgelaufene Saison.

Aber es wurde auch die Terminplanung für die kommende Spielzeit, es ist die 47. seit deren Einführung 1963, vorgenommen. Mit den 19 Klubs wird es ein Marathon: "Es ist ein Mammut-Programm zu absolvieren. Ich appelliere an alle, diesen Spielplan mit Disziplin durchzuziehen und hoffe, dass es keine leichtfertigen Spielabsagen geben wird. Denn sonst bekommen wir große Probleme", weiß Verbandsspielleiter Faltenbacher aus Waldsassen. Als Gastgeber berichtete Aindlings Erster Bürgermeister Tomas Zinnecker über den Markt Aindling mit seinen 4500 Einwohnern. In seinem Grußwort teilte Horst Geier, Präsident des 1946 gegründeten TSV Aindling, mit, dass der TSV aktuell 1050 Mitglieder zählt.

"Es war ein wunderbarer Auftakt vor einem Jahr in Bad Kötzting. Mit der Organisation war ich sehr zufrieden", lobte Faltenbacher die Bayerwäldler für die Ausrichtung des Eröffnungsspieles 2008. Knapp 200000 Zuschauer kamen 2008/09 in die Bayernliga-Stadien, 30000 weniger als ein Jahr zuvor. Rechnet man die drei Entscheidungs- und drei Relegations-Spiele mit, kommt man aber auf diese magische Zahl 200000.

Den besten Besuch verzeichnete Anfang des Jahres das Würzburger Stadtderby Kickers gegen WFV, das 3650 Zuschauer sehen wollten. Die SpVgg Weiden wurde souverän Meister. Bitter für den Bezirk Unterfranken: Mit den Kickers, dem WFV und dem 1. FC Schweinfurt 05 stiegen alle bisherigen Vertreter aus Unterfranken ab.

Die Fairness-Wertung gewann der FC Memmingen. Auffällig waren die zahlreichen Trainerwechsel, alleine deren fünf beim TSV Rain/Lech. Kurios: Am Ende der Saison waren mit dem SV Seligenporten, dem TSV Rain/Lech und dem Würzburger FV drei Vereine punktgleich in der Abstiegszone. Das hatte es seit 31 Jahren nicht mehr gegeben. Erst nach drei Entscheidungsspielen stand die Platzierung im Keller fest. Bei diesem Modus wird es bleiben, das Torverhältnis soll nämlich auch in Zukunft bei Punktgleichheit nicht über die Platzierung entscheiden. "Die Entscheidungsspiele waren doch auch sehr interessant", bekräftigte Faltenbacher.

Weil mit Weiden ein Verein in die Regionalliga Süd aufgestiegen ist, von dort aber mit dem TSV Großbardorf, jetzt einziger Vertreter aus Unterfranken, und der SpVgg Unterhaching II zwei Klubs runter kommen, spielt die Bayernliga 2009/10 mit 19 Vereinen. Vier davon müssen im nächsten Jahr absteigen, der Fünftletzte geht in die Relegation. "Es wird sicher eine spannende Saison", sagte Faltenbacher, denn auch oben ist kein klarer Favorit erkennbar. Der Bayernliga-Meister 2010 kann nur aufsteigen, wenn er eine Lizenz beantragt. Aufsteigen kann nur ein Verein, der am Ende mindestens Vierter wird.

Das Eröffnungsspiel bestreiten am Freitag, 24. Juli, ab 18.30 Uhr die SpVgg Ansbach und die TSG Thannhausen. Als Aufsteiger aus dem Süden ist der TSV 1860 Rosenheim nach elf Jahren wieder dabei. Echte Neulinge sind die Meister SV Memmelsdorf (Nord) und SV Schalding-Heining (Mitte).

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare