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Wasserburg im Pokalviertelfinale

Bielefeld - Der TSV Wasserburg hat wie erwartet das Viertelfinale um den DBBL-Pokal erreicht. Gegen den Zweitligisten Bielefeld siegte der dreimalige Pokalchampion ohne Probleme 87:43 (47:26).

Dabei konnten es sich die Gastgeberinnen sogar leisten Svenja Brunckhorst wegen einer Erkältung zu schonen.

Schon nach wenigen Sekunden deutete sich von 250 Fans der klare Sieg an, als Wasserburg auf 14:4 (3. Minute) enteilt war, Carlene Hightower und Rebecca Thoresen waren bis dahin fehlerfrei im Abschluss. Doch Bielefeld wollte sich nicht so leicht abschlachten lassen und verkürzte nach einem Dreier von Nadine Rösner auf 15:13 (5.). Das weckte den Ehrgeiz des Erstligisten, der in den nächsten zehn Minuten nur drei Körbe zuließ und auf 41:19 davonzog. Bielefeld wehrte sich 40 Minuten lang nach Kräften, doch das Tempo, das der Erstligist anschlug, war den Gästen bereits im zweiten Viertel deutlich zu hoch. Wanda Guyton und Hans Brei konnten wieder ihren gesamten Kader einsetzen und spätestens bei 60:30 (25.) war die Partie entschieden. Auch mit gebremsten Elan beherrschte Wasserburg den Underdog deutlich und konnte Kräfte für die Bundesligapartie am Sonntag, 16.30 Uhr in Leipzig schonen. „Wir haben zwei Siege in 24 Stunden eingefahren und niemand hat sich verletzt“, fasste Wanda Guyton die wichtigsten Erkenntnisse zusammen. „Unsere Intensität in der Verteidigung war allerdings in beiden Partien nicht so wie ich sie gerne hätte. Vorne zu punkten ist nicht unser Problem, viel entscheidender ist für uns, dass wir hinten immer aggressiv zu Werke gehen und unser Bestes geben. Daran werden wir weiter arbeiten.“

Sieg in der CEWL

Am Donnerstag besiegte Wasserburg in der Central European Woman League (CEWL) den tschechischen Vertreter VS Prag mit 88:61 (46:33). Es war der im Vorfeld erwünschte sichere Heimsieg vor knapp 500 Fans in der Badria-Halle. Wasserburg ließ von der ersten Minute an keinen Zweifel aufkommen, wer Chef im eigenen Haus ist. Über eine gute Verteidigung erspielten sich die Gastgeberinnen schnell eine sichere Führung, die vor allem nach der Pause auch standesgemäß ausgebaut wurde. Wasserburg dominierte gegen die großgewachsenen aber relativ unerfahrenen Gäste aus Tschechien die Rebounds (47:36) und leistete sich nur wenige Nachlässigkeiten. So konnten Wanda Guyton und Hans Brei munter wechseln und brachten alle zwölf Spielerinnen zum Einsatz. Die Fans bekamen etliche spektakuläre Szenen geboten, zum Beispiel No-Look-Pässe von Diana Pop und Korbleger mit der Hand am Ring von Sequoia Holmes.

Mit diesem Sieg hat sich Wasserburg in der CEWL alle Chancen auf das Erreichen der Endrunde bewahrt. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen rangiert man derzeit auf Platz drei hinter Presov und Hradec Kralové. In der Rückrunde müssen mindestens drei Erfolge aus den vier Partien her, um ins Final-Four einzuziehen.

Es spielten (Punkte vs Bielefeld/Prag): Carlene Hightower (22/8), Rebecca Thoresen (21/12), Jezabel Ohanian (20/4), Tiffany Porter-Talbert (8/11), Sequoia Holmes (5/15), Verena Stürmlinger (5/1), Diana Pop (4/9), Jessica Höötmann (2/15), Katharina Kühn (0/6), Jana Furková (0/5) und Mirijam Unger (0/0).

Florian Danner/TSV Wasserburg

Rubriklistenbild: © alex heck

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