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Brunckhorst: „Bin nicht mehr die Kleine“

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Svenja Brunckhorst freut sich schon auf die nächste Saison.

Wasserburg - Training statt Sommerpause: Neuzugang Nadja Prötzig von Basketball-Bundesligist TSV Wasserburg bereitet sich auf die U20-EM, Svenja Brunckhorst auf die B-EM mit der U18 vor.

Das Eigengewächs hatte seit Ende der Saison kaum Zeit zum Verschnaufen. Auf Lehrgänge folgten Testspiele, an die sich wiederum Lehrgänge anschlossen. In der wenigen basketballfreien Zeit geht's dann ins Büro, denn die 17-Jährige hat bei der Molkerei Bauer eine zweijährige Ausbildung zur Industriekauffrau begonnen.

"Mitte Juli lege ich den Basketball bis September in die Ecke, dann bin ich aber schon wieder heiß auf das Trainingslager für die kommende Bundesligasaison", meint die Aufbauspielerin. Mit ihrer ersten "richtigen" Saison im Bundesligateam war sie ganz zufrieden. "Ich bin jetzt nicht mehr die Kleine, die nur reinkommt, wenn schon alles gelaufen ist. Ich hab Akzente gesetzt und war auch in entscheidenden Phasen auf dem Feld."

Trainer Hans Brei sieht das ähnlich und traut dem Eigengewächs in der kommenden Saison eine weit größere Rolle zu. Dazu muss sie ihr Spiel aber weiter verbessern. Brunckhorst soll mehr Zug zum Korb entwickeln, soll mehr Würfe nehmen, ihre Qualitäten als Spielmacherin werden darunter nicht leiden - im Gegenteil: "Je weniger sie auszurechnen ist, desto gefährlicher ist sie für den Gegner", meint der Coach. Brunckhorst hat sich von Ex-Mannschaftskollegin Yolanda Paige einige Tipps in Sachen Ballhandling geben lassen, doch "was Yo in vielen Jahren auf den amerikanischen Hinterhöfen gelernt hat, kann ich mir leider nicht in ein paar Wochen antrainieren", bedauert die 17-Jährige. Doch sie wird versuchen die vielen Anregungen und Tipps nach und nach in ihr Spiel zu integrieren und ständig besser zu werden.

Aufstieg in die A-Gruppe das Ziel

U18-Bundestrainerin Alexandra Maerz schätzt diese Einstellung ihres Mannschaftskapitäns sehr. Unter der Regie von Brunckhorst, die als einzige Spielerin die bayerische Fahne in der Auswahl hochhält, will die U18 den Aufstieg in die europäische A-Gruppe schaffen. Vor zwei Jahren, mit der U16, war das gelungen. "Wir werden unser Bestes geben, aber eine Garantie gibt's natürlich nicht", ist die junge Wasserburgerin vorsichtig optimistisch.

In der Vorbereitung gab es Niederlagen gegen Teams der A-Gruppe (Italien, Ukraine) oder ältere Jahrgänge (Montenegro, Ungarn). Gegen Slowenien, das als Favorit auf den Aufstieg in die A-Gruppe gilt, konnte Deutschland gewinnen. "Wir hatten einige sehr gute Testspiele und werden optimal vorbereitet in die EM gehen. Unser Trumpf ist die Ausgeglichenheit, denn wir sind nicht von einer einzigen Spielerin abhängig."

Die U18 trifft sich ab Freitag zu einem letzten Lehrgang in Heidelberg. Die B-EM in Israel beginnt dann am 2. Juli. In der Vorrunde trifft Deutschland auf Dänemark, die Niederlande und Gastgeber Israel.

fd

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