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Arbeitssieg im ersten Halbfinale

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22 Punkte gingen auf das Konto von Wasserburgs Topscorerin Ashley Hayes

Wasserburg - Nicht schön aber erfolgreich. Mit einem hart erkämpften 72:60 (33:31)-Sieg gegen die Eisvögel Freiburg ist der TSV Wasserburg im Play-Off-Halbfinale mit 1:0 in Führung gegangen.

Am kommenden Freitag kann der Vizemeister zum achten mal in Serie das Finale erreichen. Vor 900 Zuschauern in der Badria-Halle entwickelte sich das erwartet ausgeglichene Duell zweier Teams, die sich in- und auswendig kennen. Allerdings offenbarten beide eklatante Schwächen im Abschluss. In der ersten Halbzeit fand hüben wie drüben nur jeder dritte Wurf sein Ziel, im Schlussviertel konnten die Gastgeberinnen etwas zulegen und so den wichtigen Heimsieg einfahren.

„Grund für die schwachen Wurfquoten war die starke, intensive Verteidigung auf beiden Seiten. Beide waren öfter in Gefahr, dass die 24 Sekunden Angriffszeit ablaufen. Und dann war natürlich auch noch etwas Pech dabei, wir haben manche Chance leichtfertig vergeben“, meinte Trainer Hans Brei anschließend.

Wasserburg startete optimal in die Partie. Tamara Tatham und Ashley Hayes sorgten für eine schnelle 6:0 Führung (2. Minute). Der Dreier von Freiburgs Topscorerin Mirna Paunovic (20 Punkte) war nur ein kurzes Strohfeuer, denn Jana Furková, Doro Richter und Hayes per Dreier erhöhten auf 13:3 (5.). Bis zum 21:12 (8.) hielt der Vizemeister den Vorsprung, dann zeigte die aggressive Freiburger Verteidigung Wirkung. Zwei Wasserburger Ballverluste und einen Fehlwurf später hatten die Gäste mit der Viertelsirene auf 21:18 verkürzt. Wasserburg schwächelte jetzt gehörig im Abschluss. Freiwürfe, freie Korbleger, Distanzwürfe – kaum etwas ging rein, Freiburg lag erstmals in Front (22:24/13.).

Ausgerechnet Rückkehrerin Katharina Kühn machte den ersten Wasserburger Feldkorb des zweiten Viertels (25:27), Hayes brachte die rot-weißen aus der Distanz wieder in Führung. Jetzt hatten die Gäste Probleme, gaben den Ball öfters her und trafen nicht mehr. In dieser Phase hätte der Vizemeister für eine Vorentscheidung sorgen können, doch eine Chance nach der anderen wurde im Angriff versemmelt. Sieben Freiwürfe vergab Wasserburg alleine in der ersten Halbzeit und spätestens als Tina Menz mit der Halbzeitsirene auf 33:31 verkürzte, war alles wieder offen.

Nach dem Wechsel änderte sich kaum etwas, im dritten Abschnitt konnte sich keine Mannschaft mit mehr als vier Punkten absetzen. Vor den letzten zehn Minuten lag Wasserburg 49:50 zurück. Freiburg leistete sich jetzt zwei schnelle Ballverluste, aus denen Hayes und Tatham vier Wasserburger Punkte machten (53:50/31.).

Den Gästen gelang in der Offensive jetzt kaum etwas, Wasserburg setzte sich langsam ab (61:53/35.). Erst ein Dreier von Kapitän Katharina Kühn zum 66:56 (38.) ließ die Fans in der Badria-Halle endgültig aufatmen und brachte den Sieg unter Dach und Fach.

Es spielten: Ashley Hayes (22 Punkte), Dorothea Richter (18), Jana Furkova (7), Tamara Tatham (5), Katharina Kühn (5), Diana Pop (5), Rebecca Thoresen (4), Verena Stürmlinger (3), Svenja Brunckhorst (3), Mirjiam Unger und Julia Köppl.

Im ersten Spiel der anderen Halbfinalserie besiegte Saarlouis den BC Marburg 78:59.

Florian Danner

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