Aufstiegsjubel beim SV Schwindegg

+
Ein Schwindegger "Haufen voller Glück." Fotos Ruprecht

Vor Wochen noch im Tal der Tränen, dann die neue Hoffnung durch die Entscheidung am "Grünen Tisch" und nun folgte doch noch der finale .

Mit 3:1 gewann die Mannschaft von Trainer Martin Weinberger das Entscheidungsspiel in Rott/Inn gegen den ASV Großholzhausen und steigt damit in die Kreisklasse auf. Der ASV Großholzhausen dagegen konnte den Fluch der verlorenen Relegationsspiele erneut nicht vertreiben. Bereits zum dritten Mal unterlagen die Inntaler hintereinander im entscheidenden Moment und müssen nun weiter in der A-Klasse spielen.


Robert Wagner (rechts) erzielte das 1:0 für Großholzhausen.

Dabei erwischten die Kicker von Trainer Konrad Wagner den wesentlich besseren Auftakt, setzten mit einem Lattenknaller von Sturmführer Robert Wagner in der 3. Minute das erste Ausrufezeichen und gingen durch den gleichen Spieler in der 10. Minute verdient in Führung, als er eine Flanke von Wolfgag Hilz mustergültig verwertete. "Leider haben wir uns dann zu weit zurück fallen lassen", trauerte Trainer Wagner der vergebenen Aufstiegschance nach. Mitte der ersten Halbzeit kam Schwindegg besser ins Spiel und erarbeitet sich seinerseits gute Chancen. In der 30. Minute erzielte Sebastian Kostic den viel umjubelten Ausgleich mit einem Schuss ins lange Eck, vorher hatte allerdings Thomas Mühlbauer das 2:0 für den ASV auf dem Fuß. Die Führung vor der Halbzeitpause hätten dann wiederum Wagner auf der einen und Kostic auf der anderen Seite erzielen können, doch beide scheiterten knapp.


Kurz nach der Pause nahm das Unheil für den ASV seinen Lauf, die Abwehrspieler brachten nach einer Ecke den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Schwindeggs Hans Fischbacher fasste sich ein Herz und schoss seine Farben erstmals mit 2:1 in Front und ließ den zahlreichen Anhang erneut mit jubeln. Im Schlussspurt gelang dem ASV nur noch ein satter Fernschuss von Kapitän Sepp Schober, der die Oberkante der Querlatte streifte, im Gegenzug machte Ulrich Obermeier für den SV Schwindegg in der letzten Spielminute mit dem 3:1 alles klar. "Nachdem wir uns im Mittelfeld Vorteile erarbeitet und das Spiel schnell gemacht haben, kamen wir zu unseren Chancen, ich denke, unser Sieg geht in Ordnung", sagte ein freudestrahlender Trainer Martin Weinberger. "Schwindegg hat letztendlich verdient gewonnen. Trotzdem ist meine Mannschaft intakt", sagte Konrad Wagner und will nächste Saison einen neuen Aufstiegsversuch starten.

ru/Oberbayerisches Volksblatt

Kommentare