Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Alte Bekannte im Viertelfinale

Wasserburg - Die Niederlage im Pokalfinale ist abgehakt, jetzt geht’s um die Meisterschaft. Im ersten Spiel des Playoff-Viertelfinals empfängt der TSV Wasserburg den Herner TC (Samstag, 18 Uhr, Badria-Halle).

Zwei Siege sind nötig, um ins Halbfinale einzuziehen, das könnte nach dem Osterwochenende schon der Fall sein, denn Spiel zwei steigt bereits am Montag in Herne. „Theoretisch schon und das wäre sehr schön. Aber Herne wird da sicher etwas dagegen haben, sie sind ein starkes Team. Wir durften ja schon letzte Saison über drei Spiele gegen sie gehen“, meint Trainer Hans Brei.

Der Vizemeister ist also aus den Erfahrungen der letzten Playoffs gewarnt, zudem feierte Herne im letzten Heimspiel der Vorrunde einen verdienten Sieg in der Badria-Halle. Das internationale Ensemble um Carlene Hightower, die letztjährige Wasserburgerin und DBBL-Topscorerin, kann an einem guten Tag jede Mannschaft der Liga schlagen. „Sie ist permanent eine Gefahr“, weiß Brei. „Die entscheidenden Spielerinnen bei Hernes Auswärtssieg waren aber Centerin Minja Terzic (15 Punkte), Aufbauspielerin Brianne O´Rourke (20) und Allrounderin Katsiaryna Zberch (17). Es reicht also nicht, nur Hightower zu stoppen!“ Die Wasserburger Defensive ist gefordert, wenig offene Würfe zuzulassen.

So wie letztes Wochenende im Pokalhalbfinale und -finale. Mit der Verteidigung war der Coach sehr zufrieden. Im Finale hat seine Mannschaft aber dann das Wurfglück verlassen, kaum ein Ball wollte am Ende durch den Ring. Vor allem die Flügelspielerinnen Rebecca Thoresen, Ashley Hayes und Doro Richter hatten einen schwachen Tag, machten zusammen nur 20 Punkte bei einer Wurfquote von 8/29. Hayes fühlte sich schon im Finale nicht gut, in dieser Woche wurde der Grund offensichtlich. Ein Magen-Darm-Infekt legte die 22-jährige US-Amerikanerin flach. Sie konnte nicht trainieren und es ist sehr unwahrscheinlich, dass sie am Samstag aufläuft. Auch Katharina Kühn bleibt weiter nur die Rolle der Zuschauerin. Der Mannschaftskapitän ist bei Laufübungen seit dieser Woche zwar dabei, doch das richtige Teamtraining mit vollem Körpereinsatz kommt noch viel zu früh. Und dann ist da ja auch noch Nadja Prötzig, die mit Kreuzbandriß noch lange fehlen wird.

Bei einem solchen Personalnotstand kommt dem Heimvorteil und dem Publikum entscheidende Bedeutung zu. Welchen Einfluss die Fans auf die Leistung ihrer Mannschaft nehmen können, hat man am Sonntag in Saarlouis gesehen. In den wichtigen Situationen bekam der Pokalsieger von den eigenen Fans den Rücken gestärkt. „Wir - Mannschaft, Trainer, Betreuer - sind auch sehr stolz auf unsere rot-weißen Fans, denn dass über hundert den weiten Weg von Bayern ins Saarland machen, das gab es noch nie“, bedankt sich Brei. „Diese bedingungslose Unterstützung brauchen wir auch zuhause, dann werden wir auch das Halbfinale erreichen.“

Florian Danner

Rubriklistenbild: © dpa

Kommentare