Regionale Sportler außerordentlich gut!

Transalpine-Run: Ainringer räumen ab!

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Das deutsche Salomon Master-Team Stephan Tassani-Prell und Rudi Döhnert (von rechts) auf dem 2. Podestplatz bei der fünften Etappe in Sand i. Taufers.

Ainring - Der zehnte Transalpine-Run verlief unerwartet gut für Rudi Döhnert und Stephan Tassani-Prell. Wie so oft durften sie auf's Podium steigen - welche Highlights bot der Run?

Das deutsche Salomon Master-Duo Stephan Tassani-Prell aus Ainring bei seiner bereits achten Teilnahme und der Rheinländer Rudi Döhnert überzeugten beim 10. Gore-Tex Transalpine-Run über 280 Kilometer und etwa 12.500 Höhenmeter von Ruhpolding bis Sexten mit einem ausgezeichneten vierten Rang der Masterkategorie. In der „Overall-Wertung“ aller 350 gestarteten Zweierteams aus 28 Nationen bedeutete dies den unerwartet guten zehnten Gesamtrang.

Auf der fünften von insgesamt acht Tagesetappen gelang den beiden Routiniers sogar mit Rang zwei beim „Bergsprint“, ähnlich dem Einzelzeitfahren der Tour de France, ein famoser Podestplatz. Hier spielte der heimische Berglaufspezialist Tassani-Prell, über knapp sieben Kilometer und 1.086 Höhenmeter von Sand in Taufers zum „Speikboden“, seine Stärke aus.

Schlechtes Wetter konnte die gute Stimmung nicht trüben

Leider hatten alle Teilnehmer und Organisatoren an den ersten drei Tagen mit starken, anhaltenden Regenfällen zu kämpfen, was vor allem auf den ersten beiden Etappen mit jeweils knapp 50 Kilometern Länge zusätzlich an Substanz kostete. Am dritten Tag musste sogar die „Königsetappe“ über die 2.665 Meter hohe „Birnlücke“ wegen über 30 Zentimeter Neuschnee und stürmischen Wind auf eine kürzere, aber dennoch anspruchsvolle Trailrunde in Neukirchen am Großvenediger verkürzt werden. Anschließend wurden die Teilnehmer mit Bussen nach Prettau im Südtiroler Ahrntal geshuttelt. Dies tat aber der hervorragenden Stimmung unter den Transalpine-Läufern keinen Abbruch.

Besonder Etappen-'Highlights'

Entschädigt wurden die Teilnehmer gleich auf der 4. Etappe von Prettau nach Sand i. Taufers, wo der höchste Punkt der Tour, die „Bretterscharte“ (2.513 m) bei zwar leichtem Schneefall und einer dünnen Neuschneedecke, aber im Tagesverlauf zunehmend freundlicherem Wetter, erreicht wurde.

Das besondere „Highlight“ wartete dann auf den letzten beiden Etappen, zunächst ging es am siebten Tag von St. Vigil über die „Pederü“-, „Sennes“- und Seekofel-Hütte (2.331 m) zum „Pragser-Wildsee“ und über den Weißlahnsattel (2.194 m) nach Niederdorf im Pustertal. Dabei waren über die Marathondistanz 2000 Höhenmeter, jeweils im Auf- und Abstieg zu bewältigen. Auf dieser, zum Teil hochalpinen Etappe sicherte sich auch das Duo Tassani/Döhnert ihren 4. Klassenrang und 10. Overall-Platz, ehe es am Schlusstag zum Finale über die Drei-Zinnen-Hütte (2.405 m) bei Sonnenschein und blauem Himmel durchs Fischleintal nach Sexten ging.

Ausgezeichnete Platzierungen für lokale Sportler

Das deutsche Salomon Master-Team Rudi Döhnert und Stephan Tassani-Prell kurz vor dem Ziel der 4. Etappe.

Insgesamt waren die beiden deutschen Salomon-Masters 30 Stunden und 24 Minuten unterwegs. Damit verwiesen sie das deutsche „Leki Team“ mit dem ehemaligen deutschen 100-Kilometer-Meister Michael Sommer und das österreichische „Mazda Team“, sowie das starke Allgäuer Duo „Sensortechnik Wiedemann“ auf die Plätze fünf bis sieben. Mastersieger wurde das französische „Scott Gore-Tex Footwear Team“ (27:49 Std.) vor den Südtirolern „Dolomiti Superbike“ (28:52 Std.) und dem deutschen „Mammut/Plan B-Team“ mit Anton Philipp und Stefan Zäh (29:11 Std.).

Ausgezeichnet schlugen sich aus heimischer Sicht auch das Team Ruhpolding mit dem „besten“ Vater-Sohn-Duo, Wolfgang und Florian Freimoser auf Rang 13 der Männerklasse in 34:17 Std., sowie die „Nord-Süd-Piraten“ bei den Masters mit Torsten Strakosch vom SC Ainring mit seinem Hamburger Teamkameraden Heinz Dankers auf Rang 16 (38:04 Std.).

Souveräne Sieger der Jubiläumsausgabe des Gore-Tex Transalpine-Runs wurden bei den Männern das junge deutsche Salomon Team mit Stephan Hugenschmidt und Mirco Berner (25:38 Std.) vor einem spanischen und italienischen Duo. In der „Mixed“-Klasse siegte erwartungsgemäß das spanische „Buff Team“ mit der weltklasse Trail-Ultra Läuferin Emma Roca in 30:50 Std. Hier belegte die Rosenheimer Salomon-Athletin Julia Böttger mit ihrem Schweizer Teampartner Daniel Locher den ausgezeichneten dritten Rang (32:47 Std.).

schl

Quelle: rosenheim24.de

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