Gegen verstärktes Team aus Keltern ohne Chance

Gegner verstärkt durch Erstliga-Spielerinnen

OVB
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Jana Genttner erzielte 14 Punkte.

Bad Aibling/Keltern - Gegen "Grüner Stern Kelter" hatten die Bad Aiblinger Basketballerinnen keine Chance. Der Gegner hatte zuvor zwei Transfers getätigt.

In Baden konnten die Bad Aiblinger Zweitliga-Basketball-Damen keinen Blumentopf gewinnen: Gegen Grüner Stern Keltern und ihren zwei aktuell neu eingekauften Erstligaspielerinnen aus Chemnitz, Sidney Parsons und Samantha Meissel, verloren die FireGirls deutlich mit 73:89.


Nun ist Keltern plötzlich vom Abstiegskandidaten zum favorisierten Mittelfeldaspiranten aufgestiegen. Die Kurstädterinnen hingehen müssen nach dieser bitteren Niederlage erst einmal neue Kraft für die Rückrunde sammeln.

Das Spiel ist schnell erzählt: Die Defensivrebounds auf Aiblinger Seiten waren zu wenige. Dies ist gleichbedeutend, dass Keltern viel zu viel Zweitchancen erhielt. Das Rebound-Verhältnis insgesamt spricht hier Bände. 49 für die Badener und nur 37 für die Fireballs-Damen. Die Quote aus der Nah- und Mitteldistanz war mit 44 Prozent gut. Hier hatte man sogar Vorteile gegenüber Keltern (37 Prozent). Bei den Dreiern hingegen schenkten ein ums andere Mal die Gegner den Aiblingerinnen den Ball ins Netz ein. Insgesamt kassierte man zehn Dreier und erzielte im Gegenzug nur vier Stück. Krankheitsbedingt musste man zu Acht die weite Reise nach Keltern antreten. Sandra Wimmer und Nathie Ebertz vielen wegen Grippe aus. Stephanie Pölder wird noch immer schmerzlich vermisst und Caro Flossmann hatte auf Grund von Studium sehr wenige Möglichkeiten zu trainieren. Sehr erfreulich war, dass Jana Genttner nach ihrer überstandenen Krankheit wieder die Woche trainieren und fit ins Spiel gehen konnte. Sie erzielte 14 Punkte und war somit bei den Topscorern auf Aiblinger Seite. Neben ihr waren Lena Bradaric mit 13 Punkten, Latoya Cunningham (17) und Ciara Iglehart (14) beste Werferinnen.


"Mit dem Durchschnittsalter von 19 Jahren muss man sich erst einmal an ein solch hohes Niveau gewöhnen. Was uns sehr stolz macht ist die Tatsache, dass die Mädels und jungen Damen ihren Job hervorragend ausfüllen. Auch der Zuschauerzuspruch macht uns stolz und glücklich", so der Fireballs-Vorstand Stefan Bradaric.

nb/Mangfall-Bote

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