Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aibling sicherte sich Rang drei

+
Waugg Guggenhuber überzeugte erneut als Doppelspezialist und sorgte zusammen mit seinem Partner Sepp Poschauko für einen wichtigen Punktgewinn.

Bad Aibling - Als die Herren 60 des TC Bad Aibling vor zwei Wochen mit ihrem dritten Sieg den Klassenerhalt in der Regionalliga Süd gesichert hatten, schien für sie die Saison gelaufen.

In den beiden letzten Partien gegen Schweinfurt und Eschenried konnten sie sich kaum einen Erfolg ausrechnen, zumal sie auf zwei wichtige Stammspieler verzichten mussten.

Doch nach dem völlig überraschenden Sieg in Schweinfurt waren die Kurstädter auf Platz vier vorgerückt und witterten nun vor heimischer Kulisse sogar die Chance, die punktgleichen Eschenrieder noch vom dritten Platz zu verdrängen. Und das gelang ihnen auch tatsächlich durch einen furiosen 6:3-Sieg.Einen dramatischen Verlauf nahm gleich das «Zweier»-Match, in dem Aiblings Neuzugang Fred Hölzl auf Wendelin Faulstich traf. Die beiden Routiniers lieferten sich einen erbitterten Kampf mit sehenswerten Ballstafetten, wobei Hölzl das Match bis zu seiner 5:4-Führung dominierte. Doch zur Verwunderung der zahlreichen Zuschauer wurde plötzlich sein Spiel immer schwächer und unkontrollierter, sodass alle weiteren Spiele klar an den Gegner gingen. Wie sich anschließend herausstellte, war der Grund dafür eine Kreislaufschwäche, die dann so akut wurde, dass der herbeigerufene Notarzt den Transport ins Krankenhaus anordnete, wo Hölzl sich erfreulicherweise aber wieder schnell erholte. Als auch Fritz Beranek (Nummer vier), der gegen den Österreicher Helmut Himmelsbach gute Siegchancen hatte, beim Stand von 6:2/2:2 verletzt aufgeben musste, schien das Unheil seinen Lauf zu nehmen. Obendrein hatte auch Sepp Pledl an sechs gegen Dietmar Albiez zunächst den ersten Satz verloren. Aber er kam daraufhin zunehmend besser ins Spiel und konnte das Match mit 4:6/6:2/10:7 für sich entscheiden. Sepp Poschauko (Nummer drei) sorgte dann mit seinem ungefährdeten 6:4/6:1-Sieg gegen Anton Leutgeb für den verdienten 2:2-Ausgleich.

Die weiteren zwei Einzel entwickelten sich wieder sehr wechselhaft. Nachdem sowohl Ernst Nöhring im Spitzenspiel gegen Heinz Essig als auch Dr. Hilmar Bodczek (Nummer fünf) gegen Fred Bittlmayer den ersten Satz verloren hatten, sich dann jedoch deutlich steigerten und den zweiten Satz überzeugend gewannen, musste jeweils der Match-Tiebreak die Entscheidung bringen. Beide Aiblinger Spieler erwiesen sich dabei als nervenstärker und behielten mit 3:6/6:3/10:6 sowie mit 6:7/6:2/12:10 die Oberhand, sodass die 4:2-Führung ihres Teams feststand.

Mit einer ausgeklügelten Doppelaufstellung wollten die Gastgeber zumindest den Gewinn des noch unbedingt erforderlichen Siegpunktes sicherstellen. Die zwei nicht mehr einsatzfähigen Spieler (Hölzl und Beranek) gaben als erstes Doppel den Punkt kampflos ab, dafür konnten mit Nöhring/Dr. Bodczek (an zwei) und Poschauko/Guggenhuber (an drei) zwei mögliche «Sieg-Doppel» aufgeboten werden. Diese Rechnung ging schließlich voll auf, da nicht nur das dritte Aiblinger Doppel erwartungsgemäß gegen Faulstich/Bittlmayer mit 6:3/6:1 siegte, sondern auch das zweite Doppel, das Essig/Albiez mit 6:3/6:3 das Nachsehen gab.

Mit diesem tollen 6:3-Erfolg erkämpften sich die Kurstädter als Aufsteiger auf Anhieb den dritten Platz in der höchsten deutschen Liga der Altersklasse «60 plus» hinter Luitpoldpark München und Schwarz-Rot Würzburg. Teamchef Klaus Pellkofer führt dieses gute Saisonergebnis vor allem auf die mannschaftliche Geschlossenheit und den Trainingsfleiß zurück. kp

Kommentare