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Erfolg für die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim

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Rosenheim/Altenstadt - Bei traumhaften Wetter fand am vergangenen Wochenende der letzte Lauf zur ADAC-Rallyesprintmeisterschaft, sowie zur ADAC-OC-Team Meisterschaft, statt.

Auf dem sehr schnellen Kurs, der auch bekannt aus der deutschen Meisterschaft viele Zuschauer anlockte, wollten zum Saisonabschluss noch einmal ca. 65 Starter die 7,2km lange Strecke, die zweimal in Wertung gefahren wurde, unter die Räder nehmen. Wieder einmal war der Großteil der Starter durch die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim besetzt.

Allen voran, Ludwig Holnburger auf Mitsubishi Evo 7, der sich berechtigte Hoffnungen auf einen Fight um den Gesamtsieg machte, um seinen Vorsprung in der Rallyesprintmeisterschaft weiter ausbauen zu können. Nach einem Verbremser und folgenden technischen Problemen an der Getriebeeinheit ließen Holnburger nun ordentlich schwitzen, da der derzeit 2te in der Sprintmeisterschaft, Markus Stadler auf VW Golf und ebenfalls für die Rallye-Gemeinschaft unterwegs, punktetechnisch nur knapp dahinter platziert ist und für den somit der Weg frei zu einem Gesamtsieg ist, um die Lücke zu schließen. Markus Stadler vom Kathrein Renn- und Rallyeteam lies sich auch in der Endphase nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und fuhr souverän auf das Gesamtsiegertreppchen des MSC Bayrische Rigi, noch vor Sepp Gruber auf Ford Escort Cosworth. Der Gesamtsieg reichte jedoch für den Kathrein-Fahrer trotzdem nicht aus, um die fehlenden Pünktchen auf Holnburger gut zumachen. Somit lautet der ADAC-Rallyesprintmeister 2010: Ludwig Holnburger!

Fast ebenso dramatisch ging es in der ADAC OC-Team Wertung zu. Die Rallye-Gemeinschaft fuhr als bis dahin 2.platziertes Team, bestehend aus den 3 U23 Junioren Manuel Schneidhofer, Stefan Huber und Hansi Retzer sowie Vorstand Martin Stockhammer , hinter MSC Emmersdorf immer noch mit Sieghoffnungen zur Veranstaltung. Auch hier waren es nur wenige Punkte Abstand, die mit dieser Fahrerbesetzung durchaus aufzuholen sind. Im Gegensatz zum 1. Fahrer des MSC Emmersdorf fuhren die zwei Neueinsteiger Huber und Schneidhofer fehlerfrei den ersten Durchgang, Hansi Retzer, der mittlerweile fahrerisch absolut top ist, sorgte mit Kathrein-Fahrer Martin Stockhammer für die Spitzenzeiten im Team. Nach dem ersten Durchgang platzierten sich die Rosenheimer mit 2 Sekunden Vorsprung vor Konkurrent Emmersdorf. Angeführt wurde die OC-Wertung in Altenstadt allerdings durch die Lokalmatadoren von der MSC Bayrische Rigi. Diese gaben die Führung bei diesem Lauf auch bis zum Schluss nicht ab. Das Ergebnis in der Gesamtwertung aber sollte erst im allerletzen Lauf entschieden werden: vermutlich durch die guten Zeiten unter Druck gesetzt, unterlief den Fahrern des MSC Emmersdorf erneut ein Ausrutscher, der viel Zeit kostete. Die Rosenheimer Junioren Schneidhofer und Huber aber fuhren erneut sehr kontrolliert, Retzer und Stockhammer toppten Ihre Zeiten vom ersten Lauf im Pokale-Mauritz unterstützten Seat Ibiza Cupbra ebenfalls. Somit war es klar: Der Meister in der ADAC OC-Team Wertung heißt: Rallye-Gemeinschaft Rosenheim!

Auch in diversen anderen Klassen setzten sich die RGRler stark in Szene: Marco Luger kommt immer besser zu recht mit seinem Ford Fiesta ST. Ohne Verbremser wäre ein Klassensieg fällig gewesen, so reichte es „nur“ zu Rang zwei in der Klasse N3. Auf Rang 4 gesellte sich Lebensgefährtin Petra Chemnitz mit demselben Fahrzeug.

Weitere gute Platzierungen im Mittelfeld erlangten Huber Robert, Finster Stefan und Christian Mayer im 2ten Team-Fahrzeug der Rallyegemeinschaft Rosenheim. Der untermotorisierte Golf verhinderte aufgrund der Streckenführung eine vordere Platzierung. Hinzu gesellten sich Dirk und Rommy Hartmann, die sich leider aufgrund eines Ausflugs in einen Acker mit einer Max-Zeit vorlieb nehmen musste und somit in der Damenwertung leider keine Rolle mehr spielte.

Fazit: Gesamtsieger des Rallyesprints, Meister in der Sprintmeisterschaft und Meister in der OC-Team Meisterschaft: Besser kann ein Jahresabschluss für die Rallye-Gemeinschaft Rosenheim nicht ausfallen und unterstreicht abermals die fahrerischen Höchstleistungen durch sämtliche Fahrzeugklassen.

Kathrein Renn- und Rallyeteam

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