Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Abteilungsleiter Klinger: "Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen" - Schellenberg übernimmt ab sofort

1860 trennt sich von Burghartswieser

OVB
+
Manfred Burghartswieser ist nicht mehr Trainer bei 1860 Rosenheim. Foto Ziegler

Rosenheim - Der TSV 1860 Rosenheim hat sich am Mittwoch mit sofortiger Wirkung von seinem Spielertrainer Manfred Burghartswieser und von Co-Trainer Christoph Schiller getrennt.

Dies ist die Konsequenz aus der schwarzen Serie von zuletzt sieben Spielen ohne Sieg in der Fußball-Bayernliga, die den Aufsteiger in größte Abstiegsnöte gebracht hat. Ab sofort übernimmt Wolfgang Schellenberg die Verantwortung, der bereits zuvor als Trainer für die neue Saison verpflichtet worden war. Schellenbergs Co-Trainer wird Udo Seidl. "Die Entscheidung ist uns sehr schwer gefallen, schließlich haben wir Manfred Burghartswieser und Christoph Schiller nach elf Jahren Landesliga die Rückkehr in die Bayernliga zu verdanken", bedauerte Hans Klinger, der Fußballchef des TSV 1860. "Die letzten Auftritte der Mannschaft aber waren zu ernüchternd, als dass man weiter tatenlos hätte zusehen können." Klinger betonte, dass die Trennung einvernehmlich gewesen sei, "fast freundschaftlich", und auch von Burghartswieser und Schiller ohne Umschweife akzeptiert worden sei. "Es geht um den Verein, um die Mannschaft, um den Klassenerhalt in der Bayernliga. Und der ist nach den letzten so deprimierenden Misserfolgen arg in Gefahr geraten."

Klinger und seinen Mitstreitern in der Abteilungsleitung ist es sehr schwer gefallen, Wolfgang Schellenberg schon jetzt, knapp drei Monate vor seinem geplanten Arbeitsbeginn, um Hilfe zu bitten. "Wir hätten ihm lieber die Zeit der Saisonvorbereitung gegeben, als ihn jetzt ins kalte Wasser werfen zu müssen", so der Fußballchef. Aber die aktuelle Situation habe ein Umdenken erfordert, man traue Schellenberg zu, die Mannschaft auf den Erfolgsweg zurückzubringen und er habe sich bereit erklärt, schon jetzt anzupacken. Der 38-jährige gebürtige Burghauser hat in den letzten Wochen die Mannschaft intensiv beobachtet, auch die 2. Mannschaft in Oberndorf unter die Lupe genommen und kann sich ein relativ klares Bild von Spielweise und zur Verfügung stehenden Spielern machen. Fachlich unterstützt wird er von Udo Seidl, in Amateurfußballkreisen kein Unbekannter. Seidl hat den Trainerschein, war Beobachter für den TSV 1860 München, hat verschiedene Mannschaften trainiert und Fachbücher geschrieben.

Dem neuen Duo bleiben gerade mal drei Tage, um die Mannschaft auf das eminent wichtige Spiel am Samstag gegen den FC Ingolstadt II einzustellen. Schon am Dienstag geht es dann zum Nachholspiel nach Hof und am Samstag darauf zum SV Schalding-Heining. "Eine ganz entscheidende Woche, die zeigen wird, wohin unsere Reise geht", so Hans Klinger.

Manfred Burghartswieser, der als Profi für den FC Augsburg und den SV Wacker Burghausen gespielt hat, war 2003 als Spieler zum TSV 1860 Rosenheim gekommen. 2007 übernahm er, nachdem er zunächst bei den B-Junioren eingesprungen war und diese vor dem Abstieg aus der Bayernliga bewahrt hatte, das Amt des Spielertrainers der 1. Mannschaft. Mit einer tollen Rückrunde erreichte er im ersten Jahr den achten Platz und dann im zweiten Jahr den so lange ersehnten Aufstieg in die Bayernliga, zu dem er nicht nur als Trainer, sondern auch als Spieler maßgeblich beigetragen hatte. hü

Kommentare