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1860 in der Pflicht

OVB
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Kampf um jeden Ball - wie es hier Dominik Haas demonstriert - ist bei den Sechziger-Fußballern in den beiden Spielen an Ostern angesagt.

Aindling - Zwei Spiele, sechs Punkte. Eine ganz einfache Rechnung. Und eigentlich Pflicht für die Fußballer des TSV 1860 Rosenheim.

Am Gründonnerstag beim TSV Aindling (18.30 Uhr) und am Ostermontag (15 Uhr) beim SV Memmelsdorf soll das Punktekonto wieder ins Lot gebracht werden, ein Remis aus den vier Spielen nach der Winterpause genügt einfach nicht den Ansprüchen, die der Trainer, aber auch die Mannschaft selbst an sich stellen. Ein Abstieg aus der Bayernliga ist für den scheidenden Coach Manfred Burghartswieser zwar kein Thema, weil er, wie er immer wieder betont, "weiß, dass wir eine starke Truppe haben". Nur muss sie es auch wieder mal zeigen.

Und das nicht nur über 45 Minuten, wie in den letzten Partien. Vier Zähler noch beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz, schnell sind die weg, wenn über Ostern nichts geholt wird. Denn Großbardorf, der Regionalliga-Absteiger, ist im Aufwind, hat seit der Winterpause noch nicht verloren, sogar in Memmingen einen Punkt mitgenommen. Und schiebt sich langsam an die Sechziger heran, für die der erste Zähler im Jahr 2010 am Samstag gegen Seligenporten deutlich zu wenig war.

Nun also soll Aindling die Wende zum Guten bringen. "Wir wollen dort gewinnen, sonst bräuchten wir ja gar nicht hinfahren", hat Burghartswieser verkündet. Und so schlecht stehen die Chancen gar nicht. Denn in Aindling herrscht, trotz der relativ sicheren Position im Mittelfeld der Tabelle, viel Unruhe. Durch den Wegfall von Sponsorengeldern, hat der Verein bekannt gegeben, "fehlen zigtausend Euro", die Zukunft sei ungewiss. Und die Mannschaft selbst trägt wenig zur Beruhigung bei, hat zuletzt zweimal in Folge verloren und dazu große personelle Probleme. Ob Qemajl Beqiri spielen kann, wird sich kurzfristig entscheiden, angeschlagen sind auch Sergej Scheifel, Selcuk Akdemirci und Esat Yaz. Noch nicht genesen ist Michael Westermair, der eine schwere Lungenentzündung hatte.

Trainer Helmut Leihe, der im Winter Torsten Just abgelöst hat, erwartet die Sechziger mit einer sehr defensiven Ausrichtung und hat vor allem Angst vor Thomas Masberg, der Spiele allein entscheiden könne. Seit der Winterpause aber hat der Rosenheimer Torjäger nicht mehr getroffen, wartet ebenso auf ein Erfolgserlebnis wie das gesamte Kathrein-Team, das in Aindling wohl auf Manfred Burghartswieser als Spieler verzichten muss. Der Aktivcoach musste gegen Seligenporten kurz vor Schluss verletzt ausscheiden. Ozan Tuncali, der wegen muskulärer Probleme fehlte, könnte dagegen in den Kader rücken, Ervin Okanovic dürfte wohl von Anfang an zum Einsatz kommen nach seinem starken Auftritt in Hälfte zwei am letzten Samstag.

Doch egal wer spielt, Punkte sind Pflicht über die Ostertage. Gerade im Nachholspiel am Montag beim Mitaufsteiger in Memmelsdorf, der sogar noch schlechter als die Sechziger in die Frühjahrsrunde gestartet ist, noch nicht einen Zähler ergattert hat. Ein so genanntes "Sechs-Punkte-Spiel" also, das den weiteren Weg der beiden Teams maßgeblich beeinflussen wird.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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