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1860-Heimspiel auf Sonntag verlegt

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Rosenheim - Das für Samstag, 17 Uhr, geplante Heimspiel des Fußball-Bayernligisten 1860 Rosenheim gegen Regensburg wird wegen der anhaltenden Regenfälle auf Sonntag, 15 Uhr, verlegt.

Das teilte am Freitagabend Sechziger-Abteilungsleiter Hans Klinger mit, kurz nachdem der Bayerische Fußball-Verband und der Gegner der Verlegung zustimmten.

TSV 1860 Rosenheim ist Tabellenführer

Es gibt wahrlich ungemütlichere Plätze als den ganz oben. Es ist ein Gefühl, das man nicht kennt in Rosenheim. Wann war der TSV 1860 zuletzt Tabellenführer der Fußball-Bayernliga? "Klar, dass da ein bisschen Euphorie aufkommt", erzählt Trainer Wolfgang Schellenberg von der "positiven Stimmung" beim alleinigen Spitzenreiter, der zwei Punkte Vorsprung hat vor dem ersten Verfolger, dem SV Seligenporten. Und diesen Vorsprung zumindest halten will im ersten Heimspiel, das man morgen, Sonntag, 15 Uhr, als Tabellenprimus bestreiten kann.Der Gegner ist ein relativ unbeschriebenes Blatt. Und gerade deshalb nicht ungefährlich. Der Freie TuS Regensburg ist nach 13 Jahren in der Landesliga Mitte im Sommer in die Bayernliga aufgestiegen, hat aber, wie Trainer Günter Brandl sagt, "ganz bewusst" auf prominente Neuverpflichtungen verzichtet: "Wir haben ein No-Name-Team, und das könnte unsere Stärke sein. Weil sich Trainer und Spieler der Gegner bei der Spielvorbereitung oft an Namen orientieren. Und das können sie bei uns nicht."

Zumindest der Trainer ist kein Unbekannter in der Fußballszene. Brandl war schon mal in der 2. Liga als Coach tätig, versuchte 2004 nach der Entlassung von Ingo Peter den SSV Jahn Regensburg vergeblich vor dem Abstieg zu retten. Danach war er als Scout für den Jahn, als Nachwuchstrainer, DFB-Stützpunkt- und Auswahltrainer, sogar als Coach der Frauen des SC Regensburg tätig, nun will er den Freien TuS in der Bayernliga etablieren, sagt: "Ich denke, der Verein steht jetzt genau da, wo er hingehört." Als zweite Kraft in Regensburg hinter dem Jahn, der sich allerdings gleich Brandls besten Mann geschnappt hat. Christoph Hegenbart hat den Freien TuS mit 27 Toren nach oben geschossen und sich damit nachdrücklich beim großen Nachbarn empfohlen.

Trotzdem hat Brandl als Ersatz für den Spielmacher und Torjäger vorwiegend ganz junge Leute geholt und ist mit einem Knalleffekt gestartet: Mit 3:0 hat man gleich mal den Mitfavoriten FSV Erlangen-Bruck nach Hause geschickt, kehrte allerdings mit Niederlagen in Bamberg und gegen Unterhaching II schnell auf den Boden der Tatsachen zurück. Brandl jedenfalls weiß, dass es um nichts anderes als den Klassenerhalt geht.

Auf die leichte Schulter nimmt keiner in Rosenheim den Aufsteiger aus der Oberpfalz. "Wir haben uns schon genau über den Gegner informiert, er ist vor allem mit Standards gefährlich, spielt sehr kompakt und diszipliniert", hat Schellenberg in Erfahrung gebracht. Genauso soll auch seine Mannschaft auftreten, kompakt, diszipliniert, aggressiv, lauffreudig. "Es wird ein Geduldsspiel", vermutet der Coach, den personelle Sorgen plagen. Bei Matthias Linnemann hat sich der schlimme Verdacht bestätigt: Das vordere Kreuzband ist wie das Innenband gerissen, er wird bis weit in die Rückrunde fehlen. Dominik Haas ist in Urlaub, dafür hofft Schellenberg auf die Rückkehr von Florian Hofmann .

Ob auch Neuzugang Marco Vorbeck auf der Bank Platz nehmen wird? "Gut möglich", sagt Schellenberg, will aber erst noch mit dem Ex-Profi die Vorgehensweise abstimmen.Nach einem Jahr Pause braucht der ehemalige Bundesligaspieler noch Zeit, um seine Stärken zur Geltung bringen zu können. Auf diese hofft man beim TSV 1860, denn zu gerne würde man den Platz ganz oben in der Tabelle noch möglichst lange genießen.

hü/Oberbayerisches Volksblatt

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