Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Formel 1

Weltverband schreitet bei hoppelnden Autos ein

Lewis Hamilton
+
Konnte sich in Baku nur mühsam aus dem Auto quälen: Mercedes-Pilot Lewis Hamilton.

In der Debatte um hoppelnde Formel-1-Autos sieht sich der Motorsport-Weltverband Fia zum Handeln gezwungen.

Baku - Laut einer Mitteilung wird „im Interesse der Sicherheit“ von den Rennställen verlangt, „dieses Phänomen zu reduzieren oder zu beseitigen“. Diese Entscheidung fiel „nach Rücksprache mit den Ärzten“. Die Teams sollen dafür nun „die notwendigen Anpassungen“ vornehmen. Neben kurzfristigen technischen Maßnahmen an den Autos wird die Fia zudem ein Treffen mit den Teams einberufen, um weitere Schritte zu definieren, die dafür sorgen, dass die Probleme dauerhaft nicht mehr auftreten können.

„In einer Sportart, in der die Teilnehmer routinemäßig mit Geschwindigkeiten von über 300 km/h fahren, wird davon ausgegangen, dass die gesamte Konzentration eines Fahrers auf diese Aufgabe gerichtet sein muss“, hieß es in der Mitteilung. Übermäßige Ermüdung oder Schmerzen eines Fahrers könnten erhebliche Folgen haben. Darüber hinaus habe die Fia „​​Bedenken hinsichtlich der unmittelbaren körperlichen Auswirkungen auf die Gesundheit der Fahrer“, von denen einige zuletzt von Rückenschmerzen berichtet hatten.

Vor allem litt der siebenmalige Weltmeister Lewis Hamilton. TV-Bilder zeigten den 37-Jährigen kurz nach Rennende am vergangenen Sonntag in Baku, wie er sich anscheinend nur mit größter Mühe aus seinem Auto quälte. Er habe wegen der Kopf- und Rückenschmerzen „auf die Zähne gebissen“ und es dank des Adrenalins bis ins Ziel geschafft.

Auch eine Reihe anderer Piloten berichteten von ähnlichen Erfahrungen. Das technische Problem entsteht durch die zu dieser Saison stark veränderten Fahrzeuge. Bei hoher Geschwindigkeit werden die Autos auf den Geraden so auf den Boden gepresst, bis diese kurz den Asphalt berühren und so wieder hoch gedrückt werden. Die Fahrer werden dabei immer wieder heftig durchgerüttelt. dpa

Kommentare