Vettel rast zur Tagesbestzeit

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Sebastian Vettel

Singapur - Weltmeister und WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel hat am Freitag die Tagesbestzeit im Training zum Großen Preis von Singapur aufgestellt.

Weltmeister Sebastian Vettel hat im freien Training für den Großen Preis von Singapur die Bestzeit geholt und seine Ambitionen auf seinen ersten Sieg beim Nachtrennen unterstrichen. Der Red-Bull-Pilot verwies Vorjahressieger Fernando Alonso im Ferrari mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung auf Rang zwei. Sollte der Spanier auch im Rennen am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) auf Rang zwei oder drei landen, würde er Vettels vorzeitige Titelfeier noch einmal vertagen.


Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre.  © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

Vettels Teamkollege Mark Webber und McLaren-Pilot Jenson Button, die mit einem zweiten Platz ebenfalls die WM-Entscheidung nochmal aufschieben könnten, kamen lediglich auf die Plätze fünf und zehn.


Zweitbester Deutscher war Rekordweltmeister Michael Schumacher im Mercedes-Silberpfeil auf Rang sechs vor Adrian Sutil im Force-India-Mercedes. Schumachers Teamkollege Nico Rosberg begnügte sich mit Rang 15, Virgin-Pilot Timo Glock landete auf Position 21.

Begonnen hatte das Singapur-Wochenende mit einer Verzögerung. Wegen Reparaturarbeiten an dem Stadtkurs hatten die Rennkommissare den Beginn des ersten freien Trainings am Freitag kurzfristig um 30 Minuten verschoben. Um den Zeitverlust auszugleichen, wurde die erste Trainingssitzung von den üblichen 90 auf 60 Minuten verkürzt.

Beim vorherigen Rennen des Porsche Carrera Cups waren in den Kurven 3 und 14 einige der eigens auf die Strecke geschraubten Randsteine beschädigt worden. Diese mussten vor Beginn des Formel-1-Trainings entfernt werden. Sie sollen erst für den Samstag wieder installiert werden. Kurz vor Ende der ersten Trainingssitzung der Formel 1 löste sich erneut eine Kachel der Randsteine, was für eine weitere sechsminütige Unterbrechung sorgte.

dpa/SID

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