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41. Sieg in Budapest

Vettel im Interview: "Ein Sieg für Jules"

Sebastian Vettel nach seinem Sieg
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Sebastian Vettel nach seinem Sieg.

Budapest - Beim spannenden Großen Preis von Ungarn hat Vettel den zweiten Saisonsieg geschafft. Der Formel-1-Weltmeister widmete diesen seinem gestorbenen Kollegen Bianchi: das Interview.

Fragen an Ferrari-Pilot Sebastian Vettel nach seinem Sieg beim Großen Preis von Ungarn.

Was bedeutet Ihnen Ihr erster Sieg auf dem Hungaroring?

Vettel: Zunächst ist das ein Sieg für Jules (Bianchi, der am Freitag vor einer Woche neun Monate nach seinem schweren Unfall in Japan gestorbene Marussia-Pilot). Es war eine sehr, sehr schwierige Woche für uns alle. Jules' Tod ist ein sehr, sehr großer Verlust. Wir wissen, dass er über kurz oder lang Teil der Ferrari-Familie geworden wäre. Es war kein einfaches Rennen. So etwas geht einem nicht ganz aus dem Kopf. Auch die Szenen vor dem Start, wo wir alle im Kreis standen und seine Familie dabei war.“

Was bedeutet es Ihnen, mit nun 41 Siegen ebenso viele Grand-Prix-Erfolge wie Ayrton Senna zu haben?

Vettel: Es ist unglaublich, Sennas Bestmarke eingestellt zu haben. Ich bin schon stolz, in der Statistik mit ihm gleichgezogen zu haben. Aber der heutige Tag ist für Jules.

Fällt Ihnen nach Ihrem ersten Sieg auf dem Hungaroring ein großer Stein im Herzen?

Vettel: Ich bin immer schon gerne hierhergekommen. Aber das ist natürlich ein fantastischer Tag für uns.

Haben Sie nach der Safety-Car-Phase nach Nico Hülkenbergs Unfall noch um den Sieg gezittert?

Vettel: Die Safety-Car-Phase machte es noch einmal spannend. Das hatten wir eigentlich nicht nötig. Es war wichtig, dass wir es geschafft haben, vorne zu bleiben und kühlen Kopf zu bewahren.

Was war entscheidend für Ihren Erfolg?

Vettel: Der tolle Start. Es war entscheidend, nach vorne zu kommen.

Ohne Kimi Räikkönens Probleme wäre für Ferrari sogar der erste Doppelerfolg seit dem Großen Preis von Deutschland im Juli 2010 möglich gewesen. Wie sehr enttäuscht es Sie, dass das nicht geklappt hat?

Vettel: Es sah lange sehr gut für die Plätze eins und zwei aus. Es ist schade für Kimi. Aber es ist ein großer Tag für Ferrari, auch wenn er nicht so groß ist, wie er hätte sein können.

dpa

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