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Formel-1-Direktor

Ross Brawn: Berechenbarkeit killt jede Unterhaltung

Ross Brawn ist seit dem Besitzerwechsel 2017 im Vorstand der Formel 1. Foto(2011): Diego Azubel Foto: Diego Azubel
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Ross Brawn ist seit dem Besitzerwechsel 2017 im Vorstand der Formel 1. Foto(2011): Diego Azubel Foto: Diego Azubel

Barcelona (dpa) - Die Verantwortlichen der Formel 1 wollen den Rennställen noch im ersten Halbjahr 2018 einen Plan zur Zukunft der Motorsport-Königsklasse vorlegen. Im Mittelpunkt sollen darin bezahlbare Budgets und mehr Spannung und Unterhaltung in den Rennen stehen.

«Wir könnten einen faszinierenden Sport mit hochkomplexen Autos für weniger als die Hälfte des Geldes haben, das heute an der Spitze ausgegeben wird. Und keiner würde es merken», sagte Formel-1-Direktor Ross Brawn in einem Interview dem Fachmagazin «auto, motor und sport».

2021 müsse alles stehen, betonte der 63-Jährige, der nach dem Besitzerwechsel vor einem Jahr im Vorstand der Formel 1 ist. Um welchen finanziellen Rahmen es sich handeln soll, verriet Brawn nicht.

Seit Jahren wird über eine Kostenreduzierung in der Formel 1 diskutiert. Auf eine konkrete Obergrenze konnten sich die Beteiligten nie einigen.

Auf eine reduzierte Formel 1 müssten sich die Fans bei geringeren Ausgaben nicht einstellen, meinte Brawn. «Überhaupt nicht. Wir wollen, dass die Autos attraktiv und spektakulär aussehen. Dafür braucht es entsprechende Regeln.»

Man wolle nicht, dass der Ausgang der Rennen vorhersehbar sei. «Perfektion und Berechenbarkeit killen jede Unterhaltung. Und darunter leidet der Sport heute», sagte Brawn. Dass mittlerweile kaum noch Autos während eines Rennens ausfallen würden, sei zwar eine großartige technische Leistung, «aber leider erzählt das keine Geschichten. Was gab es früher für herzzerreißende Szenen, wenn ein Auto in den letzten Runden stehen geblieben ist.»

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