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Rosbergs Kampfansage an Hamilton: «Titel ist drin»

Nico Rosberg will den Fuß nicht vom Gas nehmen. Foto: Peter Steffen
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Nico Rosberg will den Fuß nicht vom Gas nehmen. Foto: Peter Steffen

Melbourne (dpa) - Selbst an der Atmung hat Nico Rosberg gearbeitet. Nichts lässt der 29 Jahre alte gebürtige Wiesbadener unversucht, um in diesem Jahr das bessere WM-Ende für sich zu haben.

Detailarbeit gepaart mit Zuversicht lassen Rosberg auf die Frage, was gegen eine Titelverteidigung seines Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton spreche, unmissverständlich antworten: «Ich.»

Im womöglich erneuten Teamduell um die Weltmeisterschaft in der Formel 1 setzt der WM-Zweite auch auf die Erfahrung im und aus dem vergangenen Jahr. «2014 hat mir persönlich gezeigt, dass der Titel drin ist», sagte Rosberg in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur vor dem Saisonauftakt an diesem Wochenende in Melbourne. Dort, wo der Wahl-Monegasse im vergangenen Jahr gewann und zunächst auch die WM-Führung übernahm. Vier weitere Siege folgten, Hamilton hielt mit insgesamt elf dagegen und schnappte sich den Titel. Rosberg musste sich nach einem denkbar unglücklichen Finale geschlagen geben.

«Es geht bei beiden sicher nur um kleine Veränderungen, um einfach noch mehr Leistung abzurufen», erklärte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff der dpa. Wo kann man noch etwas rauskitzeln? «Bei Nico zum Beispiel, wie er im Auto sitzt, wie er sich vorbereitet, wie er die Stressbelastung verbessern kann», so Wolff. «Bei Lewis sind es andere Dinge.» Was die Sitzposition betraf, sei es «nach hinten los gegangen», meinte Rosberg. «Die musste ich wieder ändern, weil ich Nackenprobleme bekam.»

166 Rennen hat Rosberg seit seinem Formel-1-Einstieg zur Saison 2006 bestritten, er ist ein Jahr länger dabei als Hamilton (148 Grand Prix). Der Brite hat aber zwei WM-Titel (2008 und 2014), Rosberg noch keinen.

Die Sorgen für die neue Saison würden sich in Grenzen halten, betonte Rosberg. Er und sein neuer Silberpfeil seien gut durch den Winter gekommen. Der WM-Zweite ist also bereit, den Titelverteidiger herauszufordern. Zumal das Team bereits klargestellt hat: Beide starten auf Augenhöhe. Einen Nummer-1-Status gibt es auch für Hamilton als Weltmeister nicht.

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