Manager schließt Rückkehr nicht aus

Räikkönen lässt mit Ferrari flirten

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Kimi Räikkönen.

Mailand - Nach den gescheiterten Verhandlungen mit Red Bull hat Kimi Räikkönens Manager eine mögliche Rückkehr des Finnen zu Ferrari zumindest als „eine Option“ bezeichnet.

 „Es ist mein Job, mit allen Teams zu reden, die ein verfügbares Cockpit haben, und das werde ich tun“, kündigte Steve Robertson vor dem Großen Preis von Belgien bei autosport.com (Dienstag) an. Spekulationen, dass schon alles klar sei mit Ferrari, wies Robertson allerdings vor dem Start in den zweiten Formel-1-Saisonabschnitt an diesem Wochenende klar zurück.

Räikkönen, der Ende 2009 seinen Platz bei der Scuderia für Fernando Alonso räumen musste, zieht aber eine Rückkehr zum italienischen Traditionsteam durchaus in Betracht. Ferrari hat jedoch mehrfach verlauten lassen, momentan kein Interesse am Fahrermarkt zu haben. Es kann sich also alles noch hinziehen, in zweieinhalb Wochen steht das Heimrennen der Tifosi in Monza an.

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Ein möglicher Räikkönen-Wechsel zu Red Bull, wo Mark Webber zum Jahresende Abschied aus der Formel 1 nehmen wird, war geplatzt. Die Verhandlungen seien schon vor einiger Zeit gescheitert, hatte Räikkönens Manager der finnischen Zeitung „Turun Sanomat“ am Montag gesagt. Räikkönens Vertrag bei Lotus läuft wie der von Felipe Massa bei Ferrari zum Jahresende aus. Das Team möchte den „Iceman“ unbedingt halten, zumal er derzeit auch noch erster Verfolger von Weltmeister und WM-Spitzenreiter Vettel im Red Bull ist. Räikkönen ist aber auch der bislang letzte Pilot, der in einem Ferrari Weltmeister wurde (2007).

dpa

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