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"Alle Bauten sind im Zeitplan"

Rios Bürgermeister: Alles wird fertig für Olympia 2016

Estádio Olímpico João Havelange, Rio de Janeiro
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Das Estádio Olímpico João Havelange in Rio de Janeiro.

Rio de Janeiro - Ein Jahr vor Eröffnung der ersten Olympischen Spiele in Südamerika verspricht Rio de Janeiro trotz noch vieler Baustellen eine Fertigstellung aller Projekte.

"Alle Bauten sind im Zeitplan", betonte Bürgermeister Eduardo Paes am Mittwoch in Rio de Janeiro - am 5. August 2016 beginnen die Spiele.

Auch das Olympiastadion, eine 2007 eingeweihte und nun auf 60 000 Plätze aufgestockte Arena werde rechtzeitig fertig - hier hatte es Sorgen um die Stabilität der Dachkonstruktion gegeben. Ebenso werde die Metrolinie zum fast 40 Kilometer von der Copacabana entfernten Olympiapark von Barra entgegen aller Bedenken rechtzeitig in Betrieb gehen, in Barra finden die meisten Wettbewerbe statt. Ohne die neue Metro könnte bei der Anreise ein Verkehrschaos drohen.

Entgegen ursprünglicher Planungen war IOC-Präsident Thomas Bach bei dem Termin nicht dabei, er sei müde von der langen Reise und der vorangegangenen IOC-Vollversammlung in Kuala Lumpur, hieß es. Später war aber noch eine Zeremonie mit Präsidentin Dilma Rousseff geplant. Besonders sorgt sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) um die Wasserqualität in der Guanabara-Bucht, wo die Segelwettbewerbe stattfinden. Das IOC will das verschmutze Wasser von Experten nun selbst testen lassen, um Gesundheitsgefahren auszuschließen.

Organisationschef Carlos Arthur Nuzman betonte, man werde Risiken für die Sportler ausschließen. Es sei ein großer Traum, die Spiele ausrichten zu dürfen, für die Bürger gebe es dadurch ein besseres und modernes Transportsystem. Es werde volle Arenen geben, die Hälfte der Tickets sei bereits verkauft. Vom 5. bis 21. August 2016 kämpfen in Rio 10 903 Athleten um 306 Goldmedaillen. Zuvor soll es noch 43 Tests mit 8000 Athleten geben. Öffentliche und private Ausgaben für die Spiele sollen sich auf knapp elf Milliarden Euro belaufen.

dpa

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