Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Formel-1-Legende hat Krankenhaus verlassen

Nach Lungentransplantation: Niki Lauda muss eine Maske tragen und lernen zu gehen

Niki Lauda
+
Niki Lauda

Wien - Nach seiner Lungentransplantation wartet auf Niki Lauda nun ein straffes Reha-Programm. Doch seine Ärzte sind sich sicher: Die Formel-1-Legende wird wieder an die Rennstrecken reisen können.

Sein großes Comback-Ziel ist es am 25.November beim Saisonfinal in Abu Dahbi teilnehmen zu können, steckte Team-Aufsichtsrat Lauda seinem Mercedes-Piloten Lewis Hamilton, wie Bild.de berichtet. Um dieses ambitionierte Ziel erreichen zu können, liegt allerdings viel Arbeit vor der Formel-1-Legende. 

Der 69-Jährige hatte Anfang August eine Spender-Lunge erhalten, nachdem sich sein Zustand wegen einer Entzündung der Lungenbläschen dramatisch verschlechtert hatte. Das Immunsystem hatte begonnen, die Lunge zu attackieren. Der ehemalige Rennfahrer, der unter anderem Aufsichtsratschef des Formel-1-Teams von Mercedes ist und als Luftfahrtunternehmer arbeitet, musste an eine externe Pumpe angeschlossen werden, die als Ersatz für die Lunge das Blut mit Sauerstoff versorgte.

Nun, knapp drei Monate nach seiner Lungentransplantation, hat der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda am Mittwoch die Klinik wieder verlassen dürfen. 

"Wir erwarten, dass er wieder eine fast normale Lebensqualität hat"

"Wir erwarten, dass er wieder eine fast normale Lebensqualität hat, körperlich natürlich etwas eingeschränkt", sagte Doktor Peter Jaksch vom Allgemeinen Krankenhaus in Wien am Donnerstag, einen Tag nach Laudas Entlassung aus dem Krankenhaus. "Er wird sicher wieder fliegen können, zu den Grand Prix fahren können, er wird auch Auto fahren können.

Laudas Arzt Prof. Walter Klepetko brachte die Situation der Formel-1-Legende mit einem Vergleich aus dem Motorsport auf den Punkt: "Der Motor brummt wieder, am Fahrgestell müssen wir noch ein bisschen arbeiten, aber dann wird es für einen Sieg sicher reichen."

Maske und Gehen lernen

Die Ärzte zeigen sich also zufrieden mit dem Heilungsverlauf des ehemaligen Rennprofis. Wie Bild berichtet, kommt auf Niki Lauda, der zwar nicht mehr bettlägerig ist, aber noch nicht wieder selbstständig laufen kann, einiges an Arbeit zu. „Man muss lernen, wieder richtig zu gehen. Muskeltraining, Ausdauertraining, Atemtraining. Das sind klar strukturierte Programme in der Reha", sagt Doktor Peter Jaksch.
Zudem wird zum Schutz das Tragen einer Maske empfohlen, wenn Lauda mit anderen Menschen in Kontakt ist. Dr. Jaksch: „Wir müssen aufpassen, dass es keine Infektionen gibt.“

mz/dpa

Kommentare