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Formel-1-Umbau

Nach Ecclestones Aus: Brawn und Bratches werden Direktoren

Ross Brawn, ehemaliger Teamchef von Mercedes, wird einer der neuen Direktoren.
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Ross Brawn, ehemaliger Teamchef von Mercedes, wird einer der neuen Direktoren.

London - Liberty Media will die Formel 1 moderner aufstellen. Nach dem erzwungenen Abschied des jahrzehntelangen Geschäftsführers Bernie Ecclestone werden Aufgaben für die Königsklasse des Motorsports neu verteilt.

So werden zwei neue Direktorenposten geschaffen, wie der neue starke Mann Chase Carey bekanntgab. Der frühere Mercedes-Teamchef Ross Brawn soll sich um den Bereich Motorsport kümmern, der langjährige ESPN-Funktionär Sean Bratches die Vermarktung voranbringen.

ROSS BRAWN: Nach seinem Aus als Teamchef bei Mercedes Ende 2013 hatte der Brite viel Zeit für seine Hobbys Fliegenfischen und Rosenzüchten. Mit einer leitenden Funktion in der Formel 1 wurde Brawn zuletzt immer wieder in Verbindung gebracht. „Ich berate sie ein wenig, damit sie die Formel 1 besser verstehen. Das ist aber auch schon alles“, hatte der 62-Jährige erst im vergangenen November über die zunächst zarte Verbindung zu Liberty Media gesagt. Brawn nun zu gewinnen, erscheint als cleverer Schachzug. Der Engländer kennt das Geschäft bis ins Detail. Brawn war an allen sieben WM-Titeln Michael Schumachers beteiligt. Nach seiner Ferrari-Zeit pausierte der Mann aus Manchester, ehe er nach einem Jahr als Teamchef das sportlich erfolglose Honda-Team übernahm, eine Lücke im technischen Regelwerk fand und BrawnGP 2009 zum Weltmeister machte.

SEAN BRATCHES: In seinen rund 27 Jahren beim US-Sender ESPN erarbeitete sich Sean Bratches einen hervorragenden Ruf. Der US-Amerikaner half mit, den Sportkanal groß zu machen. Zudem wurde seine Innovationskraft immer wieder gelobt. So galt er als Triebfeder bei der App WatchESPN, mit der TV-Zuschauer kostenpflichtig das Programm im Internet streamen. So etwas interessiert auch den neuen Formel-1-Besitzer Liberty Media. Bratches sei einer der „einflussreichsten Führungsfiguren in der ESPN-Geschichte“ gewesen, hieß es zu seinem Abschied von dem Unternehmen 2015. Carey schrieb nun: „Seine Expertise und Erfahrung in Verkauf, Marketing, Digitalen Medien und Vertrieb werden unbezahlbar sein, während wir die Formel 1 wachsen lassen.“

dpa

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