Mosley will sich nach FIA-Wahl zurückziehen

FIA-Boss Max Mosley ist ein gefagter Mann
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FIA-Boss Max Mosley ist ein gefagter Mann

Paris/São Paulo - Max Mosley will sich nach der Wahl des neuen FIA-Präsidenten so gut wie ganz zurückziehen. Nur in speziellen Fällen will der Chef des Weltverbands noch aushelfen.

Der noch amtierende Chef des Internationalen Automobilverbandes FIA machte dies in einem Schreiben an die Präsidenten der Mitgliedsverbände deutlich, aus dem das Magazin “autosport“ auf seiner Homepage zitierte. Er werde seinen Rat nur dann anbieten, “wenn ich speziell danach gefragt werde. Die Zeit ist für mich gekommen, zurückzutreten und ein viel ruhigeres Leben zu genießen“, schrieb Mosley, dessen Nachfolger am 23. Oktober gewählt wird. Die beiden Kandidaten sind der von Mosley favorisierte ehemalige Ferrari-Teamchef Sean Todt und der einstige finnische Rallye-Pilot Ari Vatanen.

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Mosley nutzte das Schreiben auch als Rückblick auf seine Amtszeit - er führt die FIA seit 1991. “Früh in meiner Präsidentschaft haben wir 1994 Ayrton Senna und Roland Ratzenberger verloren. Ihr Tod führte zu einer fundamentalen Neu-Einschätzung der Sicherheit auf allen Ebenen des Motorsports“, erklärte Mosley. Die in der Folgezeit eingeleiteten Neuerungen hätten zu einer großen Verbesserung der Sicherheit beigetragen. 

dpa

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