"Auf dem Saisonstart lässt sich aufbauen"

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Hockenheim - Der Saisonauftakt von Martin Tomczyk hat Zählbares gebracht: Platz sieben im Rennen und sechs Punkte auf dem Konto. Tomczyk zählt auf sein Team.

Für den Rosenheimer ist das die wichtigste Erkenntnis zum Start in die neue DTM-Saison. Nun steht die Analyse zusammen mit den Jungs vom BMW Team Schnitzer an, damit in weniger als zwei Wochen die nächste Steigerung in Oschersleben folgen kann.

Wer Martin Tomczyk vergangenes Wochenende in Hockenheim beobachten konnte, stellte fest, dass er locker und gleichzeitig sehr konzentriert wirkte. Denn beim schnellen Gang von Teamzelt zur Box war immer ein Lächeln im Gesicht des BMW-Piloten. Beim Blick in die Schnitzer-Garage, war Martin immer im Austausch mit seinem Team und natürlich auch mit Bruno Spengler. „Das Wochenende hatte nicht einfach begonnen. Aber ein großes Lob ans Team und an Bruno. Wir haben zusammen gearbeitet, überlegt und gemeinsam eine Lösung gefunden.“

Dieses ‚Teamplay‘ scheint die Grundlage für gute Ergebnisse, denn sowohl in der Qualifikation, als auch im Rennen konnte Martin zufriedenstellende Resultate herausfahren. Die drittschnellste Zeit in im zweiten Qualifikationsabschnitt war der ersehnte Beweis dafür. „Es ist schön zu sehen, dass ich wieder vorne mitfahren kann.“ Anspruchsvoll dagegen die Herausforderung, auf die richtige Rennstrategie zu setzen. In der DTM gibt es 2014 nur noch einen Boxenstopp, dafür darf der schnellere Optionsreifen nur maximal bis zur Hälfte des Rennens eingesetzt werden. „Wir sind auf harten Reifen gestartet, deshalb war es ganz klar, am Ende auf die langsameren Autos aufzulaufen. Wenn du dann nur noch zwei Runden im Rennen hast, musst du sehen, dass du vorbeikommst.“

Die Renneinteilung war in Hockenheim genau das für das Schnitzer-Duo, das fast über das gesamte Rennen im Paket unterwegs war, schwierig. Erst durch eine Kollision vor Martin, ergab sich kurz vor der Ziellinie die Möglichkeit, noch zwei Konkurrenten zu überholen. „Das Rennergebnis stimmt mich zufrieden, auch wenn wir auf den harten Reifen etwas zu langsam unterwegs waren. Daran werden wir bis Oschersleben arbeiten und dann ist mein Ziel, das Ergebnis nach oben zu korrigieren.“

 Dafür spricht durchaus auch Martins Historie in der Magdeburger Börde. Zwar war die DTM in der Vergangenheit meist im Herbst zu Gast in Oschersleben, doch das sollte kein Grund sein, warum der BMW-Pilot nächste Woche nicht zum fünften Mal in seiner Karriere auf dem Podium stehen sollte. Wenn es dann noch der Platz ganz oben ist, könnte Tomczyk im vierzehnten Jahr in der Tourenwagenserie eine persönliche Premiere feiern. Doch bis dahin liegt noch viel konzentrierte Analysearbeit genauso wie 51 Runden vor dem Rosenheimer.

Presseinformation DTM-Pilot Martin Tomczyk

Quelle: rosenheim24.de

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