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Nach Disqualifikation

Formel 1: Vettel-Protest wird am Montag verhandelt

Sebastian Vettel
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Wurde beim Großen Preis von Ungarn disqualifiziert: Sebastian Vettel.

Der Protest von Aston Martin gegen die Disqualifikation von Formel-1-Pilot Sebastian Vettel nach dessen zweitem Platz beim Großen Preis von Ungarn soll am Montag ab 15.00 Uhr verhandelt werden. Das teilte der Automobil-Weltverband FIA mit.

Berlin - Der britische Formel-1-Rennstall hatte bereits nach dem spektakulären Grand Prix am vergangenen Sonntag auf dem Hungaroring eine entsprechende Absichtserklärung hinterlegt und sich dadurch 96 Stunden Zeit für eine Entscheidung verschafft.

Im Wagen von Vettel waren nach Angaben des Technischen Delegierten nur 0,3 Liter Treibstoff nach dem Rennende festgestellt worden. Vorgeschrieben ist aber mindestes ein Liter. In der Mitteilung bekräftigte Aston Martin, dass laut eigener Daten noch 1,74 Liter im Wagen gewesen seien. Zudem gebe es neue Hinweise, die zum Zeitpunkt der Bestrafung nicht vorgelegen hätten.

Vettel hatte sich in dem Rennen nur Sensationssieger Esteban Ocon aus Frankreich im Alpine geschlagen geben müssen. Lewis Hamilton, der mit Mercedes Dritter geworden war, rückte durch Vettels Disqualifikation auf Platz zwei vor. Der siebenmalige Weltmeister aus Großbritannien übernahm mit acht Punkten Vorsprung die Führung in der Gesamtwertung vor Max Verstappen von Red Bull. dpa

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