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Verstappen neuer Weltmeister

Formel 1: Mercedes legt nach Titel-Krimi Einspruch ein - Stewards reagieren umgehend

Red-Bull-Pilot Max Verstappen gewinnt das entscheidende Formel-1-Rennen in Abu Dhabi, doch Mercedes legt Protest gegen das Ergebnis ein. Die Stewards verkünden schnell eine Entscheidung.

Update, 20.25 Uhr: Auch der zweite Protest von Mercedes wurde abgewiesen. Der Rennstall legte dagegen Einspruch ein, dass vor dem Ende der entscheidenden Safety-Car-Phase fünf überrundete Wagen zwischen Hamilton und Verstappen das Safety Car überholen durften - die überrundeten Rennwagen hinter dem Niederländer jedoch nicht. Auch der erste Einspruch war zuvor abgewiesen worden. Damit bleibt Max Verstappen (Red Bull) Weltmeister.

Formel 1: Mercedes legt Einspruch gegen Rennergebnis ein - erster Protest abgelehnt

Update, 20.00 Uhr: Nach dem umstrittenen Formel-1-Finale von Abu Dhabi legte Mercedes Einspruch ein. Der Rennstatt protestierte aufgrund zwei vermeintlicher Regelbrüche im letzten Rennen des Jahres. Ein Protest bezog sich auf einen vermeintlichen Verstoß von Red-Bull-Pilot Max Verstappen in der letzten Safety-Car-Phase. Der Niederländer soll dabei regelwidrig Hamilton in dessen Mercedes überholt haben.

Nun wurde der erste Protest um 19.18 Uhr mitteuropäischer Zeit von den Rennkommissaren abgelehnt. Bei diesem Punkt ging es darum, dass Max Verstappen in einer Phase beschleunigt hatte, in der das Safety Car das Feld anführte, und sich damit zeitweilig neben den vorausfahrenden Hamilton setzte. Das Urteil der Stewards: „Obwohl Verstappen sich für einen sehr kurzen Zeitraum leicht vor Hamilton bewegte, als beide beschleunigten und bremsten, bewegte er sich wieder nach hinten und nicht nach vorne, als die Safety-Car-Phase endete“.

Erstmeldung:
Abu Dhabi - Es war ein hoch spannendes Finale, das sich der siebenfache Weltmeister Lewis Hamilton und sein Herausforderer Max Verstappen lieferten. In einem chaotischen Ende mit überraschender Wendung schaffte es der Red-Bull*-Pilot, kurz vor Schluss an seinem Rivalen vorbeizuziehen und sicherte sich den Titel. Allerdings gibt es einen Haken: Hamiltons Rennstall Mercedes* legte nach dem Rennen Protest gegen das Ergebnis ein. Der Vorwurf: zwei angebliche Verstöße gegen das Sportliche Reglement.

Formel 1: Mercedes protestiert gegen Rennentscheidung - wurde Verstappen regelwidrig zum Weltmeister?

Lewis Hamilton* war nur zwei Runden von seinem achten WM-Titel entfernt, aufgrund einer Entscheidung der Rennleitung wurde daraus nichts. Nach dem Crash von Nicholas Latifi* kam das Safety Car wenige Runden vor dem Ende zum Einsatz und zwang den weit vorausgefahrenen Hamilton zurück ins Fahrerfeld.

Bei dem Protest geht es einerseits darum, dass kein Fahrer ein anderes Auto überholen darf, solange das Safety Car das Feld anführt. Verstappen* hatte zum Ende der vorletzten Runde jedoch beschleunigt und setzte sich dabei sogar zeitweise neben den Führenden Hamilton.

Außerdem richtete sich der Protest des deutschen Herstellers dagegen, dass vor dem Ende der rennentscheidenden Safety-Car-Phase fünf überrundete Rennwagen zwischen Hamilton und Verstappen das Safety Car überholen durften. Die überrundeten Boliden hinter dem Niederländer durften dies jedoch nicht. Dies erlaubte Verstappen eine relativ störungsfreie Fahrt zum Ende des Rennens.

Formel 1: Verhandlungen kurz nach Ende des Rennens - „Haben formellen Protest eingelegt“

Kurz nach dem Rennen wurde sofort verhandelt, um 16.45 und 17.15 Uhr deutscher Zeit wurden neben den Mercedes-Vertretern auch Max Verstappens Red-Bull-Bosse vorgeladen. „Wir haben innerhalb des vorgeschriebenen Zeitfensters von 30 Minuten nach dem Ende des Rennens einen formellen Protest eingelegt“, wurde ein Mercedes-Sprecher vom Sport-Informations-Dienst zitiert. „Wir werden keine weiteren Kommentare zu den Details abgeben, bis die Anhörung stattgefunden hat.“

Im Extremfall könnte eine jeweilige Entscheidung dazu führen, dass Verstappen Champion unter Vorbehalt wäre. Je nach Fortsetzung des laufenden Verfahrens könnte eine solche Entscheidung erst vor dem Internationalen Schiedsgericht des Automobil-Weltverbandes FIA mit Sitz in Paris fallen. (ajr/sid) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © Andrej Isakovic/AFP