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Einbahnstraßen-Funk bei Red Bull

Verstappen siegt in Kanada ohne Boxenfunk - „Gab es wenigstens kein Gemecker“

Mit dem Ende der Safety-Car-Phase fällt bei Max Verstappen die Funkverbindung zum Team aus. Trotz Einbahnstraßen-Funk kann er die Führung ins Ziel retten.

Montreal - Das Team von Red Bull wunderte sich nach dem Re-Start in Folge der Safety-Car-Phase schon, warum Max Verstappen ungewohnt schweigsam war. Schließlich realisierte das Team, dass die eigene Funkverbindung in Richtung des Fahrers zwar funktionierte, dessen Reaktionen umgekehrt aber nicht übertragen werden konnten. Trotzdem konnte der Niederländer in einer spannenden Schlussphase den Sieg in Kanada davontragen.

Max Verstappen - zur Stille gezwungen

Auch für Verstappen selbst war der Ausfall des Boxenfunks zeitlich nicht ganz klar lokalisierbar. „Ich schätze, es muss vorher funktioniert haben, oder es hat schon vorher nicht funktioniert, was sie wahrscheinlich nicht gestört hätte“, zitiert motorsport.com den Niederländer. „So gab es wenigstens keine Gemecker“, sagte Red-Bull-Boss Helmut Marko im Anschluss an den Kanada-GP bei Sky mit einem Augenzwinkern.

Gestört wird es die Verantwortlichen im Rennstall von Red Bull sicherlich schon haben, ist ein funktionierendes Team-Radio doch Voraussetzung für taktische Absprachen im Team. Da Verstappen aber durchaus dafür bekannt ist, nicht gerade den ruhigsten Ton über den Funk anzuschlagen, beweist der Sieger wenigstens etwas Selbstironie.

Alle deutschen Formel-1-Fahrer seit 1980

Manfred Winkelhock in einem Formel 1-Wagen
Manfred Winkelhock, 1982-1985, 47 Starts, 2 WM-Punkte. Verstarb 1985 nach einem Unfall. © IMAGO/Frinke
Stefan Bellof, 1984-1985, 20 Starts, 4 WM-Punkte.  
Verstarb 1985 nach einem Unfall.
Stefan Bellof, 1984-1985, 20 Starts, 4 WM-Punkte. Verstarb 1985 nach einem Unfall. © IMAGO/Sven Simon
Christian Danner, 1985-1989, 36 Starts, 4 WM-Punkte.
Christian Danner, 1985-1989, 36 Starts, 4 WM-Punkte.  © imago sportfotodienst
Bernd Schneider, 1988-1990, 9 Starts.
Bernd Schneider, 1988-1990, 9 Starts. © imago sportfotodienst
Michael Schumacher, 1991-2006 & 2010-2012, 307 Starts, 1566 WM-Punkte, 7 WM-Titel.
Michael Schumacher, 1991-2006 & 2010-2012, 307 Starts, 1566 WM-Punkte, 7 WM-Titel.  © imago sportfotodienst
Heinz-Harald Frentzen, 1994-2003, 157 Starts, 174 WM-Punkte, Vizeweltmeister 1997.
Heinz-Harald Frentzen, 1994-2003, 157 Starts, 174 WM-Punkte, Vizeweltmeister 1997.  © IMAGO/Crash Media Group
Ralf Schumacher, 1997-2007, 180 Starts, 329 WM-Punkte.
Ralf Schumacher, 1997-2007, 180 Starts, 329 WM-Punkte. © IMAGO/Sven Simon
Nick Heidfeld, 2000-2011, 183 Starts, 259 WM-Punkte.
Nick Heidfeld, 2000-2011, 183 Starts, 259 WM-Punkte. © imago sportfotodienst
Timo Glock, 2004 & 2008-2012, 91 Starts, 51 WM-Punkte.
Timo Glock, 2004 & 2008-2012, 91 Starts, 51 WM-Punkte. © imago sportfotodienst
Nico Rosberg, 2006-2016, 206 Starts, 1594,5 WM-Punkte, ein WM-Titel.
Nico Rosberg, 2006-2016, 206 Starts, 1594,5 WM-Punkte, ein WM-Titel. ©  via www.imago-images.de
Markus Winkelhock, 2007, ein Start.
Markus Winkelhock, 2007, ein Start. © imago sportfotodienst
Adrian Sutil, 2007-2011 & 2013-2014, 128 Starts, 124 WM-Punkte.
Adrian Sutil, 2007-2011 & 2013-2014, 128 Starts, 124 WM-Punkte. © imago sportfotodienst
Sebastian Vettel, seit 2007, 286 Starts, 3066 WM-Punkte, 4 WM-Titel. (Stand 20.06.2022)
Sebastian Vettel, seit 2007, 286 Starts, 3066 WM-Punkte, 4 WM-Titel. (Stand 20.06.2022) © imago sportfotodienst
Nico Hülkenberg, 2010 und 2012-2020 sowie 2022, 181 Starts, 521 WM-Punkte.
Nico Hülkenberg, 2010 und 2012-2020 sowie 2022, 181 Starts, 521 WM-Punkte. © Photo4/LaPresse via www.imago-images.de
André Lotterer, 2014, ein Start.
André Lotterer, 2014, ein Start.  © imago sportfotodienst
Pascal Wehrlein, 2016-2017, 39 Starts, 6 WM-Punkte.
Pascal Wehrlein, 2016-2017, 39 Starts, 6 WM-Punkte. ©  via www.imago-images.de
Mick Schumacher, seit 2021, 29 Starts. (Stand 20.06.2022)
Mick Schumacher, seit 2021, 29 Starts. (Stand 20.06.2022) © HOCH ZWEI via www.imago-images.de

Erst kurz vorher - nach dem zweiten Boxenstopp - bekam Red Bull-Renningenieur Gianpiero Lambiase die undiplomatische Ader von Verstappen zu spüren. Nachdem die Boxen-Crew eigentlich gute Arbeit geleistet hatte, kam es beim Verlassen der Boxengasse beinahe zum Zusammenprall mit Lewis Hamilton. „Warum zum Teufel hast du nicht dafür gesorgt, dass ich am Ende vorne liege?“, so der Vorwurf von Verstappen Richtung Ingenieur. Lambiase - ähnliche Ausfälle von seinem Fahrer schon gewöhnt - erwiderte gelassen, dass sie schlicht zu langsam gewesen seien.

Verstappen siegt auch mit Einbahnstraßen-Funk

Kurz nach dem Vorfall mit Hamilton dann der Crash von Yuki Tsunoda und die darauffolgende Safety-Car-Phase, die Hauptkonkurrent Carlos Sainz nutzte, um auf seinen Ferrari neue Reifen aufziehen zu lassen. Doch auch nach dem Re-Start konnte Verstappen den immer näher kommenden Sainz abwehren und mit wenigen Zehntelsekunden den Sieg über die Ziellinie bringen. Am Ende stand ein Sieg für Red Bull - aktuell erster in der Konstrukteurswertung - und Verstappen zu Buche und eine Crew, deren Ohren etwas entspannter sein dürften als nach einem Rennen mit Verstappen-Dauerbeschallung. (sch)

Rubriklistenbild: © Paul Chiasson/The Canadian Press/AP/dpa

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