Ferrari prahlt: "Holen beide Titel!"

Felipe Massa (Foto) und Fernando Alonso sollen es 2011 für Ferrari richten
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Felipe Massa (Foto) und Fernando Alonso sollen es 2011 für Ferrari richten

Madonna di Campiglio - Mit Wut im Bauch und einer Neuordnung des Teams will Ferrari Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel vom Thron stoßen. Red Bull ist den Italienern nicht der Rede wert.

„2011 werden wir wieder die Sieger sein. Wir sind auf Rache aus und wollen beide Titel“, sagte Teamchef Stefano Domenicali. Durch mentale Reinigung und neue Qualitätssicherung glaubt die Scuderia, das Debakel vom Saisonfinale in positive Energie ungewandelt zu haben, und sagt dem deutschen Himmelsstürmer mit markanten Worten den Kampf an. „Wir haben versucht, die richtigen Entscheidungen zu treffen, und alle schlechten Dinge aus dem Kopf verbannt“, sagte Domenicali: „Wir waren alle niedergeschlagen, doch wer deprimiert ist, gibt den Gegnern einen Vorteil. Wir aber gehen mit viel Enthusiasmus in die neue Saison.“


Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
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Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Tolle Frontpartie... © dpa
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Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
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Geballte Männerträume! © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Rot und Weiß: Keine Frage, diese Farben passen zusammen.  © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Traum in rot. © dpa
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Alien-Alarm in der Boxengasse. © dpa
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Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
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Ein Ferrari auf zwei Rädern. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Beste Wohnlage in Monte Carlo: Ein Yacht im Hafen. © dpa
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Spieglein, Spieglein an der Wand... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Erinnerungsfoto auf der Automesse. © dpa
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Ein heißer Flitzer... © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Bequeme Sitzgelegenheit, so eine Motorhaube! © Jantz
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Ziemlich windschnittig... © ap
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Silber auf rotem Grund: ein überdimensionales Ferrari-Logo. © ap
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Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
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Rennsport gestern... © ap
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
und Rennsport heute. © ap
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Teamwork in der Boxengasse. © ap
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Netter Fuhrpark! © Bodmer
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Ferrari-Anhänger feiern einen Formel-1-Sieg. © dpa
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Ein Ferrari auf dem Familienparkplatz. © dpa
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Alles glitzert und funkelt... © dpa
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Ein Gefährt für Oldtimer-Fans. © dpa
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Schon seit Generationen baut Ferrari schnelle Flitzer. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Roter Traum! © dpa
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Ferrari mit Klappdach. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Zur Abwechslung mal ein Ferrari in Silber. © dpa
Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Das Firmenlogo. © ap

Beim Saisonfinale von Abu Dhabi hatten taktische Fehler den Spanier Fernando Alonso im Duell mit Vettel den sicher geglaubten dritten Titel gekostet. „Wir alle müssen psychologisch an uns arbeiten“, sagte Domenicali, der kurzzeitige Rücktritts-Gedanken eingestanden hatte: „Aber wir haben schon nach dem schwachen Saisonstart 2010 gezeigt, wie stark wir mental sein können. Und ich bin sicher, dass wir in diesem Jahr vom Start weg konkurrenzfähig sein werden.“


Von Beginn an will Ferrari den Takt vorgeben und dabei nur auf sich selbst schauen. Fast schon symbolisch nahm Domenicali in seiner rund einstündigen Pressekonferenz am Mittwoch die Namen Vettel und Red Bull kein einziges Mal in den Mund.

Da neue Dominanz aber nicht nur durch Psychologie und Glaube zu erreichen ist, hat Ferrari sein Teamgefüge umgebaut und laut Domenicali eine „strategische Behörde“ eingeführt. „Wir haben die Meisterschaft verloren, weil wir Fehler gemacht haben. Und es gab Schwierigkeiten in der Mannschaft, die man nicht verstecken kann“, sagte der Ferrari-Teamchef, dessen markanteste Maßnahme die Entlassung von Chefingenieur Chris Dyer war.

Dafür wurde der frühere Red-Bull-Experte Neil Martin als Chef-Stratege verpflichtet. Die Vorwürfe von Red-Bull-Berater Helmut Marko, Ferrari versuche, den Geist von Vettels Weltmeister-Team zu stehlen, konterte Domenicali energisch. „Wir müssen niemandem den Geist stehlen. Ich kenne nur den Geist von Ferrari, und der ist eine wunderbare Weltanschauung“, sagte der 45-Jährige: „Außerdem war es so, dass wir viele Anfragen bekommen haben von Mitgliedern anderer Teams, ob sie bei uns arbeiten können. Und wir haben versucht, die besten Entscheidungen zu treffen.“

Spannend wird sein, ob bei der Scuderia auch das Fahrerkarussell nach der kommenden Saison wieder in Schwung kommt. Felipe Massa wirkt nach der Teamorder-Affäre von Hockenheim als seitdem klare Nummer zwei schwer angeschlagen und braucht eine überragende Saison, um eine Verlängerung des 2011 auslaufenden Vertrages zu erreichen.

Domenicali verweigerte am Mittwoch ein klares Bekenntnis zu dem sensiblen Brasilianer: „Wir können noch nicht sagen, was passiert. Felipe war mit dem vergangenen Jahr selbst nicht glücklich. Wichtig ist, dass er weiter motiviert ist.“

Dieselbe Einstellung muss auch Alonso an den Tag legen. Der Spanier, dem sein Teamchef eine „überragende zweite Jahreshälfte“ bescheinigte, war nach dem Fiasko von Abu Dhabi stocksauer. Schon über den Teamfunk hatte er sich gegen die zum falschen Zeitpunkt erfolgte Aufforderung zum Boxenstopp gewehrt. Der erste Gang des Spaniers vor die Presse im Jahr 2011 am Donnerstag wird deshalb mit Spannung erwartet.

sid

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