Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Mit Samba-Tänzerinnen auf dem Helm: Vettel Zweiter

Sao Paulo - Bald hat “Kinky Kylie“ ihren Dienst getan. Mit seinem Red-Bull-Rennwagen belegte Doppelweltmeister Sebastian Vettel im Freitagstraining vor dem Saisonfinale den zweiten Platz.

Der Kampf um den alleinigen Pole-Position-Rekord verspricht große Spannung.

Sebastian Vettel hat sich warmgefahren für die Rekordrunde, doch dem Doppelweltmeister der Formel 1 steht ein heißer Tanz bevor. Mit auf den Helm lackierten Samba-Tänzerinnen musste sich der Red-Bull-Pilot am Freitag im letzten Freitagstraining der Saison dem zuletzt in Abu Dhabi siegreichen McLaren-Piloten Lewis Hamilton geschlagen geben. Vettel, der an diesem Samstag in der Qualifikation zum Großen Preis von Brasilien die 15. Pole in dieser Saison holen und damit die alleinige Bestmarke übernehmen kann, war auf seiner schnellsten Runde 0,167 Sekunden langsamer als der Brite. 

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

“Es war nicht ganz ideal“, räumte Vettel ein. “Wir müssen noch einen Schritt nach vorne machen.“ Dritter wurde sein Teamkollege Mark Webber, der rechnerisch noch Chancen auf die Vizemeisterschaft hat. Den WM-Titel hatte sich sein deutscher Stallrivale bereits vor Wochen in Japan gesichert.

Im Rennen um den zweiten WM-Platz liegt aber auch noch Ferrari-Star Fernando Alonso. Der Spanier belegte am Freitag bei hochsommerlichen Temperaturen in der Endabrechnung der beiden anderthalbstündigen Trainingseinheiten den vierten Platz. Ein Motorschaden gegen Ende der ersten Session und der anschließende Tausch des Triebwerks blieben ohne Folge: Ferrari baute einen der insgesamt acht in einer Saison erlaubten Motoren wieder ein.

Hinter Alonso ließ Rekordweltmeister Michael Schumacher - neben Nico Hülkenberg vor einem Jahr der einzige deutsche Pole-Mann in Sao Paulo - als Fünfter aufhorchen. Der siebenmalige Weltmeister wies im Mercedes lediglich rund drei Zehntelsekunden auf den Tagesschnellsten auf. Teamkollege Nico Rosberg fuhr die achtbeste Zeit.

Adrian Sutil durfte im Force India nur im zweiten Training ran, im ersten hatte Ersatzmann Hülkenberg den achten Platz erreicht. Sutil, dessen Zukunft bei Force India ebenso wie die von Hülkenberg noch ungeklärt ist, wurde in Durchgang zwei Neunter. Timo Glock aus Wersau kam im Marussia Virgin nicht über die Plätze 21 und 22 hinaus.

Nach seinem vierten Platz beim ersten Training auf dem 4,309 Kilometer langen Autodromo José Carlos Pace legte Vettel am Nachmittag einen Zahn zu. An Hamilton, der vor knapp zwei Wochen den Großen Preis von Abu Dhabi nach Vettels Ausfall wegen eines Reifenplatzers in Runde eins gewonnen hatte, kam er aber nicht ran. Hamiltons Teamkollege Jenson Button wurde hingegen nur Siebter. Mit zehn Punkten Vorsprung auf Alonso und 22 auf Webber hat der Champion von 2009 die besten Chancen auf die Vizemeisterschaft.

Für Vettel wäre die 15. Pole - bis dato liegt er gleichauf mit Nigel Mansell (14/1992) - und der Sieg im Finale an diesem Sonntag (17.00 Uhr MEZ/RTL und Sky) der ersehnte Abschluss einer grandiosen Saison mit bislang elf Siegen. “Es wird mit Sicherheit eng“, prophezeite Vettel für das Qualifying. Die heißblütigen Tänzerinnen auf seinem Helm sollen dem Deutschen aber noch einmal Glück bringen.

dpa

Rubriklistenbild: © getty

Kommentare