Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Die fünf Lehren aus dem Großen Preis von Russland

Weltmeister Lewis Hamilton hat mit dem Sieg in Sotschi einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung getan. Foto: Srdjan Suki
+
Weltmeister Lewis Hamilton hat mit dem Sieg in Sotschi einen großen Schritt in Richtung Titelverteidigung getan. Foto: Srdjan Suki

Vier Rennen vor Saisonende ist die erste Entscheidung in der Formel 1 gefallen: Mercedes ist erneut Team-Weltmeister. Schon in Austin könnte Lewis Hamilton auch den Triumph in der Fahrerwertung feiern.

Sotschi (dpa) - Lewis Hamilton ist fast schon wieder Weltmeister, sein Mercedes-Team hat den Formel-1-Konstrukteurstitel bereits sicher. Nur Nico Rosberg verließ Sotschi traurig. Die fünf Lehren aus dem Russland-Gastspiel.

LEHRE 1: Hamilton kann Texas-Party planen

Nach seinem neunten Saisonsieg in Sotschi ist Lewis Hamilton auf dem Weg zum dritten Titel fast durch. Wenn der Brite in zwei Wochen in Austin erneut gewinnt und Sebastian Vettel höchstens Dritter wird, ist die Entscheidung auch rechnerisch gefallen. Aber spätestens nach Nico Rosbergs Defekt-Pech von Russland ist das Thema WM eigentlich ohnehin erledigt. Bei 66 Punkten Vorsprung auf Vettel und 73 auf Rosberg müsste es für Hamilton in den verbleibenden vier Rennen schon gewaltig schiefgehen, damit er nicht wieder Weltmeister wird.

LEHRE 2: Wer zu früh geht, der verpasst die Party

Eilig verließ die Mercedes-Teamleitung nach der Siegerehrung für Hamilton die Schwarzmeerküste. Dann aber versetzten die Rennrichter Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen um drei Plätze nach hinten, damit war das Silberpfeil-Team plötzlich doch schon Konstrukteursweltmeister. Zumindest Mechaniker und Ingenieure ließen sich nicht lumpen und improvisierten eine Party in der Garage. Auf die aber hatte der frustrierte Rosberg keine Lust mehr. «Das war leider nix, ein totaler doofer Moment», sagte er über die verspätete WM-Entscheidung am Grünen Tisch.

LEHRE 3: Die Formel 1 ist wirklich sicher

Der Horror-Crash von Carlos Sainz im Training ließ den Atem stocken. Im Rennen rauschte Romain Grosjean heftig in die Barriere. Beide Piloten aber kamen ohne ernsthafte Verletzungen aus ihren Boliden. Ein weiterer Beweis dafür, wie sehr die Rennserie in den vergangenen Jahrzehnten ihre Sicherheit verbessert hat.

LEHRE 4: Sotschi darf auf eine lange Formel-1-Zukunft hoffen

Am Rennsonntag strömten viele Zuschauer ins Sotschi-Autodrom, der zweite Russland-Grand-Prix bot beste Unterhaltung. Das gefällt auch Tribünengast Wladimir Putin. Der Kremlchef bestärkte die Organisatoren in ihren Plänen, das Rennen über 2020 hinaus im Olympia-Park zu halten. Zudem vereinbarte Putin mit Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, dass der Grand Prix bald ein Flutlichtrennen sein wird.

LEHRE 5: Red Bull und Toro Rosso stehen vor dem Aus

Auch intensive Diskussionen im Fahrerlager von Sotschi brachten noch keine Lösung im Motoren-Dilemma der beiden Red-Bull-Teams. Weder Mercedes, Honda noch Ferrari wollen den Rennställen des Getränkekonzerns im kommenden Jahr Triebwerke liefern. Nun müssen Red Bull und Toro Rosso wohl darauf hoffen, dass die eigentlich schon zerbrochene Partnerschaft mit Renault noch zu kitten ist. Bis Ende Oktober soll eine Entscheidung fallen. Die Zeit wird knapp.

Rennbericht des Weltverbands

Abschrift der Sieger-Pk

Mercedes zum Team-Titel

Kommentare