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Anklage gegen Pisten-Spaziergäner beim Singapur-Rennen

Wegen eines Fußgängers auf der Rennstrecke musste in Singapur das Safety Car auf die Strecke. Foto: Diego Azubel
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Wegen eines Fußgängers auf der Rennstrecke musste in Singapur das Safety Car auf die Strecke. Foto: Diego Azubel

Singapur (dpa) - Ein 27 Jahre alter Brite soll der Formel-1-Spaziergänger von Singapur sein. Er hatte während des Rennens am Sonntag die Strecke überquert und war dann den heranrasenden Fahrzeuge entgegen gelaufen.

Der Mann sei am 22. September vor einem Gericht in Singapur angeklagt worden, die Fahrer in Gefahr gebracht zu haben, berichtete die Singapurer «Straits Times».

Wegen des Zwischenfalls wurde das Safety Car auf die Strecke geholt, doch nach wenigen Sekunden auf der Strecke schlüpfte der Mann wieder durch ein Loch im Zaun. Laut dem Bericht könnte der 27-Jährige eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten erhalten. Sein Pass sei zunächst eingezogen worden.

Der spätere Sieger Sebastian Vettel sah den Spaziergänger. «Ich musste noch mal genau hinschauen. Ich wusste nicht, ob ich ein Problem mit den Augen habe oder da jemand auf der Strecke ist. Wir fahren dort mit 280 Sachen auf die Kurve zu. Ich würde nicht über die Strecke laufen», meinte der Ferrari-Star nach dem Rennen.

Bericht von "Straits Times"

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