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WM-Aus: Deutsche Sprintstaffel kommt nicht ins Ziel

Fassungslos: Marius Broening (li.) und Alexander Kosenkow.
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Fassungslos: Marius Broening (li.) und Alexander Kosenkow.

Berlin - Das war überhaupt nix: Die deutsche Männer-Staffel hat im Vorlauf über 4 x 100 Meter bei der Leichtathletik-WM einen Wechsel verpatzt - und ist nicht einmal ins Ziel gekommen.

Der Tübinger Marius Broening konnte am Freitagabend in Berlin den Stab nicht an den zu schnell gestarteten Wattenscheider Alexander Kosenkow weiterreichen. “Der erste Wechsel hat noch super geklappt. Als ich dann zum Alex gelaufen bin, war ich wie konsterniert. Ich war einfach geschockt. Ich hätte mich auch noch reinwerfen können, er war schon zu weit weg“, meinte Broening.

Als Startläufer war Tobias Unger (Kornwestheim/Ludwigsburg) im Einsatz. Martin Keller (Chemnitz) kam als Schlussläufer gar nicht mehr zum Zuge. “Jetzt den Schuldigen zu suchen, ist zu früh. Fest steht: Unser aller Traum ist geplatzt. Wir waren super gut drauf“, meinte Kosenkow niedergeschlagen. “Wir sind ein Team, es gibt keine Schuldzuweisungen“, meinte Broening. Das Quartett sei als schnellste Staffel Europas angereist, “und wenn wir durchgekommen wären, dann hätten wir sogar Jamaika rausgeworfen“. Auch Unger konnte es nicht verstehen: “Das ist mir noch nie passiert.“

Den dritten Vorlauf gewann Italien in 38,52 Sekunden vor Jamaika. Das Quartett des Olympiasiegers rannte allerdings ohne den zweifachen Weltmeister Usain Bolt sowie Ex-Weltrekordler Asafa Powell. Die schnellste Zeit vor dem Endlauf am (morgigen) Samstag (20.50 Uhr) legte Titelverteidiger USA auch ohne Tyson Gay in 37,97 hin.

dpa

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