Überraschung in Stuttgart

Viertelfinal-Aus für Tommy Haas

Tommy Haas
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Tommy Haas flog überraschend im Viertelfinale raus

Stuttgart - Überraschendes Viertelfinal-Aus für Tommy Haas beim Stuttgarter Turnier auf dem Weissenhof. Er schimpfte über sich selber und das fehlende Hawkeye.

Tommy Haas schimpfte erst über sich und das fehlende Hawkeye. Danach verließ der Turnierfavorit schnellen Schrittes den Centre Court von Stuttgart und muss nach dem überraschenden Viertelfinal-Aus weiter von seinem ersten Coup auf dem Weissenhof träumen. „Ich habe einfach die wichtigen Punkte nicht gemacht und hatte kein gutes Timing. So kann man eben so ein Match nicht gewinnen“, sagte der topgesetzte Haas nach der überraschenden 2:6, 4:6-Niederlage gegen Fabio Fognini (Italien/Nr. 5).


Gerade bei einigen der fünf ungenutzten Breakchancen im zweiten Satz war dem 35-jährigen Haas das Glück nicht hold. Unter anderem wurde ein umstrittener Ball von Fognini gut gegeben. Was der French-Open-Viertelfinalist, der nächste Woche in Hamburg startet, nicht so recht glauben mochte. „Es sollte auf jedem Belag ein Hawkeye geben“, forderte der Weltranglisten-Elfte Haas, der damit auch den „Süddeutschen Doppel-Titel 2013“ abschreiben muss. Im Mai hatte der älteste Top-100-Spieler das ATP-Turnier in München gewonnen.

Am Freitagnachmittag hatte noch Davis-Cup-Spieler Philipp Kohlschreiber (Augsburg/Nr. 2) gegen Gael Monfils aus Frankreich die Chance, als einziger deutscher Profi in die Vorschlussrunde einzuziehen.


Vor dem Haas-Aus hatte Lokalmatador Michael Berrer sein Viertelfinal-Match gegen Roberto Bautista Agut (Spanien) beim Stand von 2:6, 1:0 und 15:15 wegen einer Ellbogenverletzung im linken Schlagarm aufgeben müssen. „Das ist bitter. Ich hätte gespielt, bis mir der Arm abfällt, aber ich konnte nicht richtig servieren. Und ohne Aufschlag macht es keinen Sinn. Da habe ich keine Chance“, sagte der 33-jährige Berrer und scherzte: „Was ich zur Frustbewältigung mache? Ich gehe zur Kernspintomografie.“

Sie hat eine Rasenallergie! Sechs Fakten zu Sabine Lisicki

Sie hat eine Rasenallergie! Sechs Fakten zu Sabine Lisicki

Bum-Bum-Bine, Doris Becker, Sab Fab – in London hat sich Sabine Lisicki in den vergangenen Jahren so manchen Spitznamen erspielt. Alle Jahre wieder zeigt sie in Wimbledon ihr bestes Tennis. Doch wer ist Sabine Lisicki überhaupt? Wir verraten Ihnen sechs wichtige Fakten zu ihr. © dpa
Kindheit: Ihre Eltern Richard und Elisabeth wanderten als Aussiedler aus Polen nach Deutschland ein. Lisicki begann mit sieben Jahren Tennis zu spielen. Sie spricht Deutsch, Englisch und Polnisch. Das Duell mit Mutter Elisabeth wurde ihr schnell zu langweilig, da traf es sich gut, dass der Vater Tennistrainer ist. Mit 14 Jahren wechselte Lisicki von Berlin nach Florida in die Tennisakademie von Trainer-Legende Nick Bolleterie. „Das geschah alles freiwillig, ich musste meinen Papa ja sogar anbetteln, dass er mir Stunden gibt“, erzählte Lisicki in der Talkrunde bei Markus Lanz. Ihr Vater ist bis heute ihre wichtigste Bezugsperson und reist mit ihr auf der Tour. © dpa
Beste Deutsche: 2008 löste sie als Nummer 89 der Welt Martina Müller als beste deutsche Spielerin ab. Ihr bisher höchste Platzierung (Stand 2. Juli 2013) erreichte die aktuelle Weltranglisten-24. am 21. Mai 2012 mit Rang zwölf. In Wimbledon war Lisicki schon zweimal im Viertelfinale (2009, 2012) und je einmal im Halbfinale (2011) und im Finale (2013). Gegen Serena Williams verlor sie beim Stand von 6:2, 1:0 neun Spiele in Folge, konnte das Match aber noch drehen. Mit 210 km/h hält sie den inoffiziellen Aufschlagrekord. © dpa
Rasenallergie: Bei Lisicki wurde neben einer Glutenunverträglichkeit auch eine Rasenallergie festgestellt. Aufhalten lässt sie sich davon aber nicht. © dpa
Alkohol: Die Lust nach Partyexzessen verspürte Lisicki in ihrer Jugend nie. „Ich mag keinen Alkohol. Ich war immer früh im Bett, um am nächsten Tag zu trainieren“, so Lisicki. Tennis ist ihre ganze Leidenschaft: „Es gibt nichts Schöneres, als vor 15 000 Fans auf dem Platz zu stehen.“ Auch eine mögliche Musikerkarriere schlug sie dafür aus. © dpa
Verletzungen: 2010 musste sie wegen einer Knöchelverletzung mehrere Monate pausieren. 2011 starb sie fast an einer Lebensmittelvergiftung, die sie sich bei einem Turnier in China zugezogen hatte. „Es war eine lebensbedrohliche Situation. Ich war extremst dehydriert, fast bewusstlos“, sagte Lisicki damals. © dpa
Hobbies: Vor Wimbledon 2013 schaute Lisicki beim Royal Ascot, einem traditionsreichen britischen Pferderennen südlich von Windsor, vorbei. Während ihrer Reisen auf der Tennis-Tour überredete sie Mama Elisabeth, eine Künstlerin, immer wieder Sehenswürdigkeiten zu besuchen. © dpa

Wildcard-Inhaber Berrer hatte bei seinem Heimturnier überraschend die Runde der letzten Acht erreicht, nachdem er unter anderem als Weltranglisten-153. den an Position drei gesetzten Jeremy Chardy (Frankreich) ausgeschaltet hatte.

Im ersten Vergleich mit Sandplatzspezialist Fognini ließ Haas allein im ersten Satz acht Breakchancen zu, von denen der Außenseiter zwei nutzte. Auch bei dem hart erkämpften Dreisatzerfolg am Vortag gegen Ernests Gulbis (Lettland) hatte der Routinier Probleme mit seinem Aufschlag gehabt. Nicht zuletzt, weil ihn Schulterschmerzen geplagt hatten.

Nach 1:14 Stunden verwandelte der sicher von der Grundlinie agierende Fognini seinen fünften Matchball und steht in der Schwabenmetropole wie 2009 im Halbfinale. Der Weltranglisten-31. trifft am Samstag im Halbfinale auf Bautista Agut. Der Sieger aus dem Duell zwischen Kohlschreiber und Monfils bekommt es mit Victor Hanescu zu tun. Der Rumäne, Stuttgart-Finalist von 2009, hatte im Viertelfinale Benoit Paire (Frankreich/Nr. 4) mit 7:5, 6:2 bezwungen.

Der Gewinner des mit insgesamt 467.800 Euro dotierten Turniers auf dem Killesberg bekommt zusätzlich zur Siegprämie in Höhe von 74. 000 Euro einen 360 PS starken Sportwagen überreicht. Titelverteidiger Janko Tipsarevic (Serbien) war in dieser Woche in Stuttgart nicht am Start.

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Ja, Höchstleistungen stehen im Vordergrund. Doch manche Sportlerinnen schlagen auch aus ihrem Aussehen Kapital - und posieren zum Teil sogar nackt. Wir zeigen Ihnen die schönsten Top-Athletinnen der Welt. © dapd
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Alex Morgan (Fußball, USA) © dapd
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Amanda Beard (Schwimmen, USA) © dapd
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Ana Ivanovic (Tennis, Serbien) © dapd
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Blanka Vlasic (Leichtathletik, Kroatien) © dapd
Blanka Vlasic (Leichtathletik, Kroatien) © dapd
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Carolina Klüft (Leichtathletik, Schweden) © dapd
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Caroline Wozniacki (Tennis, Dänemark) © dapd
Christine Theiss (Kickboxen, Deutschland) © dapd
Christine Theiss (Kickboxen, Deutschland) mit Natalie Geisenberger (Rodeln, Deutschland) und Ottmar Hitzfeld © dapd
Claudia Nystad (Skilanglauf, Deutschland) © Getty
Darya Klishina (Leichtathletik, Russland) © dapd
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Darya Klishina (Leichtathletik, Russland) © Getty
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Emma Green (Leichtathletik, Schweden) © dapd
Emma Green (Leichtathletik, Schweden) © dapd
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Fatmire Bajramaj (Fußball, Deutschland) © Getty
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Hope Solo (Fußball, USA) © dapd
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Jelena Issinbajewa (Leichtathletik, Russland) © dapd
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Julia Simic (Fußball, Deutschland) © dapd
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Kim Clijsters (Tennis, Belgien) © dapd
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Laure Manadou (Schwimmen, Frankreich) © dapd
Laure Manadou (Schwimmen, Frankreich) © dapd
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Leryn Franco (Leichtathletik, Paraguay) © dapd
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Julia Mancuso (Ski Alpin, USA) © dapd
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Maria Sharapova (Tennis, Russland) © dapd
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Maylin Hausch (Eiskunstlauf, Deutschland) © dapd
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Melanie Oudin (Tennis, USA) © dapd
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Michelle Kwan (Eiskunstlauf, USA) © dapd
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Michelle Wie (Golf, USA) © dapd
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Michelle Wie (Golf, USA) © Getty
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Miriam Gössner (Biathlon, Deutschland) © dapd
Magdalena Neuner (Biathlon, Deutschland) © dapd
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Magdalena Neuner (Biathlon, Deutschland, r.) mit Viktoria Rebensburg (Ski Alpin, Deutschland, l.) und Miriam Gössner (Biathlon, Deutschland) © dapd
Taryne Mowatt (Softball, USA) © dapd
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Tessa Virtue (Eiskunstlauf, USA) © dapd
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Verena Sailer (Leichtathletik, Deutschland) © dapd
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Lindsey Vonn (Ski Alpin, USA) © dapd
Lindsey Vonn (Ski Alpin, USA) © dapd
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Lindsey Vonn (Ski Alpin, USA) © Getty

SID

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