Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Trotz Klatsche gegen Williams

WM: Noch alles drin für Kerber

Angelique Kerber
+
Angelique Kerber freut sich über den spielfreien Tag

Istanbul - Abhaken heißt die Devise für Angelique Kerber nach der Startpleite gegen Serena Williams bei den WTA-Championships. Die Deutsche will den Kopf frei bekommen.

Angelique Kerber machte sich Mut nach einem Abend zum Vergessen. Die Kämpfernatur aus Kiel hat bei der Tennis-WM trotz der krachenden Auftaktniederlage gegen die überragende Branchenführerin Serena Williams weiter alle Chancen auf das Halbfinale in Istanbul. „Es ist noch alles drin“, hob Kerber vor den weiteren Vorrundenpartien gegen die Tschechin Petra Kvitova und die Polin Agnieszka Radwanska hervor.

Am spielfreien Mittwoch wollte die deutsche Nummer eins versuchen, die gut einstündige Tennis-Lektion gegen Serena Williams schnellstmöglich aus dem Kopf zu bekommen. Dass ihr noch eine weitere Nacht Schlaf zum Verarbeiten des 3:6, 1:6 gegen die Weltranglisten-Erste aus den USA blieb, war durchaus nach Kerbers Geschmack. „Vielleicht ist das gar nicht so schlecht, dass ich einen Tag zum Pausieren habe“, sagte sie dem NDR.

Auf dem Trainingsplatz wollte sie die Auftaktniederlage im Sinan Erdem Dome so schnell wie möglich abhaken und sich auf das nächste Match bei den WTA-Championships konzentrieren. Auch die einstige Wimbledonsiegerin Kvitova, zum Start der Roten Gruppe mit einem 6:4, 6:4-Erfolg über Radwanska, durfte sich am Mittwoch ausruhen. Radwanska musste am zweiten Turniertag als Nächste gegen Serena Williams antreten, die am Dienstag als erste Spielerin die Marke von mehr als zehn Millionen Dollar Preisgeld in einem Jahr knackte.

Kerber hatte gegen die Titelverteidigerin noch ein Spiel weniger gewonnen als bei ihrer WM-Premiere vor einem Jahr an gleicher Stelle. „3:6, 1:6 hört sich schlimmer an, als es war. Ich habe gar nicht so schlecht gespielt. Aber sie hat einfach unglaublich gespielt, sie hat alles getroffen, vom Aufschlag bis zum Return. Vom ersten Punkt an hat sie mir keine einzige Sekunde zum Durchatmen gegeben“, stellte die Weltranglisten-Neunte fest und räumte ein: „Natürlich bin ich auch traurig, dass ich im Endeffekt so verloren habe.“

Doch Kerber wäre nicht Kerber, wenn sie jetzt schon aufgeben würde. Die 25-Jährige machte sich lieber Mut, damit bei der zweiten Teilnahme am Eliteturnier der besten acht Spielerinnen der Saison endlich der erste Sieg herausspringt. „Ich habe noch zwei Matches, in denen ich zeigen kann, dass ich trotzdem gut spielen kann“, sagte die Norddeutsche. Auch Bundestrainerin Barbara Rittner zeigte sich via Twitter überzeugt: „Angie wird am Donnerstag stark zurückkommen.“

Die Chancen sollten tatsächlich besser sein als gegen Serena Williams. Gegen die Weltranglisten-Sechste Kvitova gewann Kerber zwei der vier Linkshänder-Duelle und bot zuletzt im Finale von Tokio trotz einer Drei-Satz-Niederlage lange Paroli. Die auf Platz vier der Welt notierte Radwanska konnte sie in acht Vergleichen dreimal bezwingen, zuletzt gab es in Asien Sieg und Niederlage. Noch ist in Istanbul für Kerber also alles möglich.

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damen-Tennis! Wir zeigen die lautesten Spielerinnen

So stöhn ist das Damentennis!
Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Hier sehen Sie die Queen des lauten Schreis: Maria Scharapowa. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die schöne Russin bringt es auf unfassbare 101 Dezibel. Das entspricht einer lauten Motorsäge und liegt knapp unter der Schmerzgrenze - für manche ihrer Gegnerinnen auch deutlich darüber. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei so viel Geschrei geraten die spielerischen Fähigkeiten Scharapowas fast in den Hintergrund. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Doch sie ist bei weitem nicht die einzige Spielerin, die grunzt, schreit oder stöhnt. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Dinara Safina, die Schwester von Marat Safin, unterstrich ihre Schläge oft mit einem Ä-Ton. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Ääääääääh! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch Elena Dementieva gab gern Laute von sich, die vor allem männliche Fans grübeln ließen © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Obacht, gleich kommt's! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die Sache mit dem Stöhnen hat übrigens nicht zwangsläufig etwas mit Extrakraft zu tun. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Denn auch bei wahren Kraftpaketen wie den Williams-Schwestern, hier Venus, geht es lautstark zur Sache © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Serena steht ihrer Schwester auch da in nichts nach. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Duelle unter den Schwestern sind ein wahrer Ohrenschmaus. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Andrea Petkovic (l.) kann nicht nur gut tanzen, nein, ... © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
... vor ihren Siegen gibt sie lautstark alles! © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch Victoria Azarenka konnte glatt als Sirene durchgehen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Das hier war allerdings ein Jubelschrei. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Michelle Larcher de Brito schlug sie alle! Zwar nicht im Tennis, sondern im Schreien. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Mit 109 Dezibel war sie die lauteste Spielerin von allen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Und wer hat's erfunden? Hier sehen Sie die Mutter des Stöhnens, Monica Seles. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Schon in ihren Duellen mit Steffi Graf ging sie deutschen Zuschauern damals gehörig auf den Zeiger. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Kommen wir zu den tieferen Tonlagen. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Francesca Schiavones Urschreie waren deutlich tiefer als die der Konkurrenz. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Und jetzt kommen wir zu den ganz tiefen Tönen. Denn wer denkt, dass nur Frauen stöhnen, liegt falsch. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Die weltbesten Männer tun's auch, zum Beispiel Novak Djokovic. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Oder Rafael Nadal, der seine Schläge ebenfalls akustisch untermalt © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Genau so! Roger Federer ist übrigens mucksmäuschenstill. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Auch bei den Männern gibt es zwei Ur-Stöhner. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Jimmy Connors ... © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
... und Andre Agassi. © Getty
So stöhn ist das Damentennis!
Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

dpa

Kommentare