Traum-Finals! Obama im Basketball-Fieber

US-Präsident Barack Obama ist Basketball-Fan
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US-Präsident Barack Obama ist Basketball-Fan

Boston - Die USA rüsten sich für das Spektakel: In den NBA-Finals treffen die Erzrivalen aufeinander. Sogar US-Präsident Barack Obama ist elektrisiert und hat einen Favoriten. 

Das Final-Duell in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA zwischen den Erzrivalen Boston Celtics und Los Angeles Lakers fasziniert Profis, Promis und Politiker gleichermaßen. Obama tippt auf eine erfolgreiche Titelverteidigung der Lakers. “Boston hat mich überrascht, aber ich glaube, dass Kobe Bryant, Pau Gasol und Trainer Phil Jackson zu viel für die Celtics sind“, so Obama. Das “best-of- seven“- Spektakel beginnt an diesem Donnerstag in Los Angeles.


Die Topverdiener im Sport 2009: Wo stehen Nowitzki und die Bayern-Profis?

Die Topverdiener im Sport
Tiger Woods (Foto) ist der erste Sport-Milliardär, NBA-Basketballer LeBron James ist ihm dicht auf den Fersen. Golf-Star Woods ist nach Angaben des Magazins "Forbes" mit umgerechnet 67 Millionen Euro auch eindeutig der Topverdiener 2009. Das sind die internationalen und deutschen Top Ten: © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 2: David Beckham, (England/Fußball): 43 Mio. Euro © Getty
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Platz 3: Phil Mickelson (USA/Golf): 35 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 4: Valentino Rossi (Italien/Motorrad): 32 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 5: LeBron James (USA/Basketball): 28 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 6: Roger Federer (Schweiz/Tennis): 27 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 7: Alex Rodriguez (USA/Baseball): 26 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 8: Lewis Hamilton (England/Formel 1): 25 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 9: Kimi Räikkönen (Finnland/Formel 1): 24 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 10: Shaquille O'Neal (USA/Basketball): 23,5 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Die deutschen Top Ten: Platz 1: Dirk Nowitzki (Basketball): 14,5 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 2: Michael Ballack (Fußball): 10 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 3: Nick Heidfeld (Formel 1): 8 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 4: Nico Rosberg (Formel 1): 7,5 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 5: Mario Gomez (Fußball): 4,5 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 6: Martin Kaymer (Golf): 4 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 6: Miroslav Klose (Fußball): 4 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 6: Philipp Lahm (Fußball): 4 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 9: Arthur Abraham (Boxen): 3,8 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 10: Sebastian Vettel (Formel 1): 3,5 Mio. Euro © Getty
Die Topverdiener im Sport
Platz 10: Timo Glock (Formel 1): 3,5 Mio. Euro © dpa

“Ich freue mich riesig und kann's kaum erwarten. Celtics gegen Lakers - was Besseres gibts im Basketball nicht“, meint Lakers- Legende Magic Johnson. Zum zwölften Mal kommt es zum Final-Klassiker zwischen Rekordmeister Boston (17 Titel) und den Lakers (15). Neunmal setzten sich die Profis aus Massachusetts durch.


Ostküsten-Defensive trifft Westküsten-Offensive, Grün auf Gelb. Zwei Dynastien, ein Ziel - spätestens am 17. Juni die Larry OBrien- Trophy in den Händen halten. “Die sind genauso wie wir - die spielen, um Titel zu gewinnen“, weiß Paul Pierce. Der Celtics-Kapitän ist in LA aufgewachsen, schwärmte früher für die Lakers und feierte seinen größten Erfolg gegen seinen einstigen Lieblingsverein. 2008 gewannen Pierce und Co. die Endspiel-Serie mit 4:2-Siegen und demütigten dabei die Kalifornier mit einem 131:92-Sieg im letzten Spiel.

Genau deshalb geht es diesmal für die Lakers nicht nur um die Dauerrivalität, sondern auch um Revanche. “Das Spiel hat mir zwei Jahre lang auf den Magen geschlagen. Jetzt wollen wir es ihnen zeigen, jetzt haben wir endlich die Gelegenheit dazu“, tönt Bryant. Man habe noch genügend Spieler von damals, die die Niederlage sicher nicht vergessen haben, ergänzt Jackson. Diesmal haben die Lakers Heimvorteil und den wolle man, so Jackson “mit aller Intensität verteidigen.“

Im “Staples-Center“ gabs zuletzt am 21. Mai 2009 eine Playoff- Niederlage. Die Celtics wiederum sind die einzige Mannschaft der Saison, die mehr Auswärts- als Heimsiege aufweisen kann. Zudem gewann Boston auf dem Weg ins Endspiel jeweils zweimal beim besten Vorrundenteam, den Cleveland Cavaliers, und Vizemeister Orlando Magic. Boston hat die gleiche “starting five“ wie im Juni 2008 - und Trainer Doc Rivers verweist stolz darauf, dass diese “noch nie eine Playoff-Serie verloren hat“.

Die Stars Pierce, Kevin Garnett und Ray Allen, sind zwar im Schnitt 33 Jahre alt, aber an Erfahrung kaum zu überbieten. Zudem hat der 24-jährige Spielmacher Rajon Rondo seine Punktausbeute pro Partie seit 2008 von 10,2 auf 16,7 verbessert. Bei den Lakers sind der damals verletzte Center Andrew Bynum und Ron Artest neu dabei. Im Mittelpunkt wird allerdings erneut Bryant stehen. Er kann seinen fünften Titel gewinnen - und somit zugleich einen Makel beseitigen: Denn anders als Johnson hat Bryant noch keine Meisterschaft gegen die Celtics geholt.

So oder so erwarten die TV-Stationen Top-Einschaltquoten. Im letzten Spiel 2008 saßen im Schnitt 16,9 Millionen Amerikaner beim Klassiker vor den Fernsehern. Der Showdown ist auch immer ein Magnet für Megastars. In Los Angels hat Schauspieler Jack Nicholson eine Dauerkarte in der ersten Reihe, in Boston sitzen Aerosmith-Sänger Steven Tyler oder Quarterback-Superstar Tom Brady direkt am Spielfeldrand. Johnson glaubt, dass keine Wünsche offen bleiben. Er prophezeit “Dramatik, Intensität und Trash-Talk. Amerika, machdich bereit - die Celtics und Lakers werden sich gegenseitig zerreißen.“

dpa

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