In der Handball-Champions-League

Einfallslos und abschlussschwach: Kiel kassiert Heimpleite

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Geschlagen: Für den THW Kiel um Niclas Ekberg (l.) und Christian Zeitz gab es am Samstag nichts zu holen.

Kiel - Unnötige Heimpleite in der Champions League: Der THW Kiel muss sich HC Silkeborg geschlagen. Erst in der Schlussphase setzen sich die dänischen Gäste ab.

Handball-Rekordmeister THW Kiel hat im Kampf um eine gute Ausgangsposition im Achtelfinale der Champions League einen weiteren herben Rückschlag erlitten. Die Norddeutschen unterlagen dem dänischen Meister HC Silkeborg 21:24 (11:10) und bleiben nach der dritten Heim-Niederlage der Saison in der Gruppe A Fünfter hinter dem Ligarivalen SG Flensburg-Handewitt. Flensburg, am Sonntag (19.30 Uhr/Sky) beim Rekordsieger FC Barcelona gefordert, hat zudem zwei Spiele in der Hinterhand.

Der THW machte sich im ersten Durchgang bei deutlicher Dominanz durch technische Fehler selbst das Leben schwer. Da es den Gastgebern offensiv zudem an Beweglichkeit und Effektivität mangelte, blieb das Duell unnötig eng.

Kiel vergibt viele freie Würfe

Nach der Pause versuchten die Kieler zwar, das Tempo zu erhöhen, doch die noch um das Achtelfinal-Ticket kämpfenden Gäste wehrten sich hartnäckig. Fünf Minuten vor dem Ende gingen die Dänen erstmals mit zwei Toren in Führung und auch in der packenden Schlussphase vergaben die Gastgeber zu viele freie Würfe.

Bester Werfer der Zebras war Domagoj Duvnjak mit vier Treffern, bei den Gästen kam Michael Knudsen auf sieben Tore.

sid

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