Steffi Graf und Co: Tennis-Helden helfen Haiti

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Martina Navtratilova und Steffi Graf schwingen wieder die Schläger (Archivfoto von 2008)

Indian Wells/Boston - Große Namen für eine große Hilfe - Tennis-Helden sammeln für Haiti. Am Freitagabend (Ortszeit) wird der Center Court in Indian Wells zum Catwalk der Superstars.

Steffi Graf, Andre Agassi, Martina Navratilova, Pete Sampras, Roger Federer, Rafael Nadal, Justine Henin und Lindsay Davenport - acht Idole mit 94 Titeln bei Grand-Slam-Turnieren und einem Ziel: mindestens eine Million Dollar für die Erdbebenopfer in Haiti einzuspielen.

“Hit for Haiti 2“ heißt die Gala, bei der es um Show, Spaß und vor allem die gute Sache geht. “Unser Ziel ist es, unvergessliche Eindrücke bei den Fans zu hinterlassen und zugleich eine beträchtliche Geldsumme zusammenzubekommen, die direkt den Hilfsbedürftigen in Haiti zu Gute kommt“, betonte Turnier-Eigner Larry Ellison. Die Premiere von “Hit for Haiti“ hatte Roger Federer im Januar am Vorabend der Australien Open in Melbourne organisiert und dabei mehrere hunderttausend Dollar zusammenbekommen.

Neben dem Schweizer Weltranglisten-Ersten standen “down under“ unter anderem Nadal, Andy Roddick, Novak Djokovic und Serena Williams auf dem ausverkauften Center Court und unterhielten die Fans mit einer Mischung aus Slapstick und Spitzentennis. “Das war ein Abend für alle von uns, aber das Wichtigste ist, dass wir den Menschen in Haiti helfen können“, meinte Federer.

Pocher, Elton, Calmund & Co. bei Haiti-Benefizspiel in Augsburg

Pocher, Elton, Calmund & Co. bei Haiti-Benefizspiel in Augsburg

Die ran-Allstars trafen am Sonntag in Augsburg bei einem Benefizspiel auf die Nationalmannschaft von Haiti zugunsten der Erdbebenopfer. © Getty
Mit dabei: viel Prominenz, wie etwa Oliver Pocher, Elton, Reiner Calmund (r.), Lothar Matthäus oder Ex-Schiri Markus Merk. © Getty
Calmund schwört die Gäste ein © Getty
Haiti siegte am Ende mit 6:2. © Getty
Aber darum ging es ja nicht, sondern um den guten Zweck © Getty
Die Fans jubeln. © Getty
Komiker unter sich: Elton und Oliver Pocher © Getty
Pocher rückte dem Linienrichter auf die Pelle. © Getty
Eine Anspielung auf die Amerell-Affäre. © Getty
Guido Buchwal und Jeff Lois © Getty
Oliver Pocher und Raymond Ednerso © Getty
Schiri Markus Merk © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Oliver Pocher machte mal wieder den Titan © Getty
Mehmet Scholl © Getty
Danke für Euren Einsatz © Getty
Danke für Euren Einsatz © Getty

“Als ich das gesehen habe, war ich sehr bewegt davon, dass Profis am Vorabend eines so bedeutenden Turniers für eine so sinnvolle Sache zusammengekommen sind. Und deshalb wollte ich hier eine außergewöhnliche Gruppe von Spielern zusammenbringen“, sagt Ellison. Der Software-Milliardär war letztlich derjenige, der sogar Steffi Graf überzeugen konnte. “Steffi hatte Bedenken wegen der beiden kleinen Kinder und des ohnehin schon engen Terminplans. Aber als Mister Ellison Andre Agassi anrief, ging alles ganz schnell“, sagte Turnier-Präsident Raymond Moore.

Ellison lässt das berühmte Tennis-Ehepaar in seinem Privatjet aus Las Vegas einfliegen, Martina Navratilova kommt eigens aus Europa und Justin Henin kriegt erneut weiche Knie. Im Doppel spielt die Belgierin an der Seite von Navratilova gegen Davenport und ihr Idol, Steffi Graf. “Wenn ich vor Steffi stehe, fühle ich mich wie ein kleines Mädchen. Das ist immer emotional für mich. Ich werde immer ein großer Fan von ihr sein“, bekannte die 27-Jährige, die wie Graf selbst einst die Dominatorin des Damen-Tennis war.

Obwohl Henin schon öfter mit der Deutschen bei Benefiz- Veranstaltungen zusammengespielt hat, ist sie immer wieder aufs Neue nervös. “Ich habe sie einmal im Flugzeug gesehen, aber ich war zu schüchtern, um Hallo zu sagen. Ich habe sie zum ersten Mal 2004 in Orlando bei einer Sponsoren-Veranstaltung getroffen. Meine Beine haben damals gezittert und das wird sich nie ändern. Sie hat mir in Sachen Tennis so viel gegeben“, schwärmt die siebenmalige Grand-Slam- Gewinnerin, die bei ihrem Comeback in Melbourne Ende Januar gleich in Finale gekommen war.

dpa

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