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Sport macht mobil: Hilfe für Opfer in Japan

Novak Djokovic (l.) und Roger Federer unterstützen die "Help Japan"-Initiative von Kei Nishikori. Insgesamt sind bei dieser schon um die 400 000 Euro gespendet worden.

Düsseldorf - Nicht nur Dortmunds-Fußballstar Shinji Kagawa ruft zu Hilfen für sein Heimatland auf. Auch der japanische Tennisspieler Kei Nishikori hat mit seiner Initiative Spenden gesammelt.

Der Sport macht weltweit für die Opfer des verheerenden Erdbebens in Japan mit Spenden- und Benefizaktionen mobil. Ob Handball, Fußball, Skisport oder Tennis - die Welle der Hilfsbereitschaft ist angelaufen. Viel bewegt hat der japanische Tennisprofi Kei Nishikori mit seiner “Help Japan“-Initiative, die von Starspielern wie Roger Federer, Rafael Nadal, Novak Djokovic und Maria Scharapowa unterstützt wird. Bis Donnerstagmittag waren fast 9300 Menschen dem Aufruf der Nummer 62 der Weltrangliste gefolgt und hatten 576 490 Dollar (rund 407 730 Euro) gespendet.

Das Geld wird dem Roten Kreuz für die Hilfe der Betroffenen von Erdbeben und Tsunami zu Gute kommen. “Ich verfolge die furchtbaren Nachrichten aus Japan mit schwerem Herzen“, sagte die Russin Maria Scharapowa. Beim am Freitag beginnenden Turnier in Miami sollen signierte Tennis-Artikel gesammelt und versteigert werden. Für ein Hemd von Rafael Nadal, das er bei den Australian Open trug, wurden bereits 3000 Dollar geboten. Mit dieser Aktion und Sammlungen im Publikum hofft man, 100 000 Dollar zusammen zu bekommen.

Die besten Tennisspielerinnen der Welt

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Auch die Fußball-Bundesliga hat die erschütternde Katastrophe in Japan nicht unberührt gelassen. Der SC Freiburg hat zusammen mit seinem Partner Badenova 15 000 Euro gespendet. Das Geld geht ebenso wie die 53 080 Euro, die Borussia Mönchengladbach beim letzten Spiel gegen den 1. FC Kaiserslautern sammelte, an das Deutsche Rote Kreuz. Auch der Erlös des “SuperPott“, ein Turnier von ehemaligen Fußball- Größen aus dem Ruhrgebiet wie Jens Lehmann oder Jürgen Kohler am Sonntag in Bochum, soll für die Japan-Hilfe gestiftet werden.

“Japan ist in großer Not. Ich bitte meine deutschen Freunde, uns zu unterstützen“, sagte Shinji Kagawa von Spitzenreiter Borussia Dortmund am Donnerstag. Der Mittelfeldspieler hatte das Erdbeben in Tokio miterlebt und war am Mittwoch nach Deutschland zurückgekehrt.

Der BVB hatte nach Ende der Spielzeit eine Partie gegen die japanische Olympia-Auswahl in Tokio vereinbart. “Die Japaner haben nun andere Sorgen, als ein Fußballspiel zu organisieren“, meinte BVB-Sportdirektor Michael Zorc. Die Dortmunder wollen sich aber bemühen, eine Benefizpartie gegen eine Auswahl von japanischen Legionären in Europa auf die Beine zu stellen. Bayern München hatte zuvor angekündigt, Mitte Mai nach Japan reisen zu wollen, um für den guten Zweck zu spielen. Die Reisekosten übernehmen die Münchner selbst.

Die beliebtesten Fußballclubs Europas

Die beliebtesten Fußballclubs Europas

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Der beliebteste Fußballclub Europas ist mit 44,2 Millionen Fans der FC Barcelona. © dpa
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Nur knapp dahinter folgt Real Madrid mit 41 Millionen Fans. © dpa
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Mit 37,6 Millionen Fans landet Manchester United auf dem dritten Podestplatz. © dpa
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Platz Vier: Der FC Chelsea hat 25,6 Millionen Fans. © dpa
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Den höchsten Anhänger-Zuwachs hatte im vergangenen Jahr UEFA-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg mit 8,6 Millionen auf insgesamt 23,9 Millionen. Damit landet Petersburg auf Platz fünf. © ap
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Platz Sechs geht mit 23 Millionen Fans an den FC Liverpool. © ap
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Arsenal London platziert sich mit 21,3 Millionen Fans auf Platz sieben. © dpa
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Der AC Mailand schafft es auf den achten Rang (21 Millionen Fans) © ap
Der erste und einzige deutsche Club unter den Top 20 ist der FC Bayern München mit 19,8 Millionen Fans.
Der erste und einzige deutsche Club unter den Top 20 ist der FC Bayern München mit 19,8 Millionen Fans. © dpa
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Platz 10: Juventus Turin hat 17,5 Millionen Fans. © ap
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ZSKA Moskau landet mit 11,1 Millionen Anhängern auf Platz 11. © dpa
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Platz 12: Inter Mailand mit 10,3 Millionen Fans. © dpa
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Olympique Lyon darf sich über 9,4 Millionen Anhänger freuen. © dpa
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Ebenfalls 9,4 Millionen Fans hat Olympique Marseille. © ap
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Galatasaray Istanbul hat 9 Millionen Fans und landet somit auf Platz 15. © ap
Platz 17: Fenerbahce Istanbul (7,3 Millionen Anhänger)
Platz 17: Fenerbahce Istanbul (7,3 Millionen Anhänger) © ap
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Ajax Amsterdam hat ebenso wie Wisla Krakau 6,5 Millionen Fans und landet damit auf Platz 18. © dpa
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Der nächste deutsche Club in der Rangliste ist Werder Bremen. Mit 3,3 Millionen Fans landen die Bremer auf Rang 22. © dpa
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Der Hamburger SV belegt Platz 28 mit 3,3 Millionen Fans. © dpa
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Borussia Dortmund kommt knapp hinter dem Hamburger SV mit 3,1 Millionen Fans. © dpa
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FC Schalke 04 kommt auf Rang 33. © dpa
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Die Handball-Bundesliga hat die Aktion “Reden kocht keinen Reis“ gestartet. Unter dem Motto “Ihre 5 Euro für Japan“ werden seit Donnerstag Fans und Vereine aufgerufen, an an einer Charity-SMS-Aktion teilzunehmen. Dazu beitragen, dass es in Japan wieder bergauf geht, wollen auch Athleten des alpinen Ski-Weltcups. Über die Internetseite “www.skierhelpingjapan.com“ sollen Spenden und Ideen für eine Unterstützung gesammelt werden.

Rund 100 von der Katastrophe betroffene Kinder sollen zu Sportfreizeiten nach Deutschland eingeladen werden, um sich von den schrecklichen Vorkommnissen in ihrer Heimat zu erholen. Der Deutsche Olympische Sportbund stellt hierfür rund 100 000 Euro zur Verfügung.

Als Zeichen der Solidarität hat Frankreich Japan angeboten, die Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft 2012 auszutragen, die nach Nizza vergeben wurde. Wegen des Erdbebens musste die in dieser Woche in Tokio geplante WM abgesagt werden. Die verschobenen Welttitelkämpfe sollen Ende April nun in Moskau ausgetragen werden.

Unterdessen hat die japanische Baseball-Profiliga ihren Saisonstart erneut verschoben. Die Central League wird jetzt erst am 12. April, zwei Wochen später als geplant, die neue Spielzeit eröffnen. Zudem wurden im April alle Flutlichtspiele abgesagt, um den Elektrizitätskürzungen Rechnung zu tragen. In der japanischen Fußball-Liga wird es nach einer sechswöchigen Pause ab dem 23. April wieder Spiele geben. Das beschlossen die 38 Clubs der J-League.

dpa

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