Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Schwenker bestreitet Zahlung von Bestechungsgeldern

+
Uwe Schwenker bestreitet die Zahlung von Bestechungsgeldern.

Kiel - Der ehemalige Handball-Manager Uwe Schwenker hat vor der Kieler Staatsanwaltschaft jegliche Geldzuwendungen zum Zwecke der Schiedsrichterbestechung abgestritten.

“Eine Zahlung im Zusammenhang mit einer Spielmanipulation nach einem verlorenen Finalrückspiel war und ist für mich völlig abwegig“, zitieren die “Kieler Nachrichten“ (Dienstag-Ausgabe) aus dem Aussage-Protokoll des ehemaligen Angestellten des THW Kiel. Dem THW wird vorgeworfen, mindestens zehn Spiele in der Champions League durch Schiedsrichter-Bestechung manipuliert zu haben. Gegen Schwenker wird wegen des Verdachts der Untreue ermittelt. Eine Stellungnahme des Vereins war zunächst nicht zu erhalten.

Schwenker erklärt den Verbleib der 152 000 Euro damit, dass 2007 der Kroate Nenad Volarevic 92 000 Euro als Gegenleistung für den Aufbau eines Informationsnetzwerkes erhalten habe. 60 000 Euro seien im Jahr darauf an den ehemaligen Kieler Coach Zvonimir Serdarusic gegangen, der wegen seines aufwendigen Lebensstils Geld benötigt hätte. Den Betrag abzüglich ihm zustehender Prämien habe Serdarusic kürzlich zurückgezahlt.

Die Zahlungen an Volarevic erfolgten zeitnah zum unter Manipulationsverdacht Champions-League-Finalrückspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt, das der THW am 30. April mit 29:27 gewann. Der zweite Fragenkomplex behandelt eine Scheckzahlung am 4. April 2008 über 20 000 und eine Barabhebung über 40 000 vom 13. Mai 2008. Bislang besteht der Verdacht, dass der THW Kiel versucht haben soll, mit diesem Geld das Champions-League-Gruppenspiel gegen Ademar Leon am 13. März 2008 zu beeinflussen.

Die Kieler Staatsanwaltschaft prüfe derzeit, ob Schwenkers Aussagen den Verdacht der Untreue sowie der Bestechung von Schiedsrichtern entkräften. Trainer Serdarusic hat nach Informationen der “Kieler Nachrichten“ in der vorletzten Woche bei der Kieler Behörde die Aussage verweigert.

dpa

Kommentare