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Schröder rutscht mit Atlanta von Play-off-Platz

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Dennis Schröder (r.)

Atlanta - Neuling Dennis Schröder ist in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA mit den kriselnden Atlanta Hawks aus den Play-off-Rängen gefallen.

Nach dem 92:105 gegen die Chicago Bulls liegt das Team um den Braunschweiger im Osten als Neunter nun hinter den New York Knicks, die das Stadtderby gegen die Brooklyn Nets 110:81 gewannen. Die Knicks stehen bei 33 Siegen sowie 43 Niederlagen, haben aber zwei Spiele mehr absolviert als die Hawks (32:42). Schröder (20) spielte 12:56 Minuten und verbuchte fünf Punkte. Bester Werfer der Gastgeber war Paul Millsap mit 22 Zählern. Atlanta hat sieben seiner vergangenen acht Spiele und alle vier Hauptrundenpartien gegen den sechsmaligen NBA-Champion Chicago verloren. „Wir glauben immer noch an unsere Chance. Uns bleiben noch viele Spiele. Wir werden sehen, was passiert“, sagte Millsap.

Die Hawks sind vor Beginn der Play-offs noch achtmal im Einsatz und müssen wieder unter die ersten Acht kommen, um dabei zu sein. Derweil haben die Washington Wizards als neuntes Team die Meisterrunde erreicht. Der erste Einzug in die K.o.-Runde seit sechs Jahren gelang dem Hauptstadtteam durch ein 118:92 über Rekordmeister Boston Celtics.

Nowitzki klettert mit Dallas auf dem Sofa - NBA gibt Fehlentscheidung zu

Dirk Nowitzki und seine Dallas Mavericks haben in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA erneut kampflos Plätze gutgemacht. Der Champion von 2011 verbesserte sich im Westen vom neunten auf den siebten Rang, da alle Konkurrenten im Kampf um den Play-off-Einzug Niederlagen kassierten. Die Golden State Warriors (6./46 Siege, 29 Niederlagen) liegen knapp vor Dallas, den Memphis Grizzlies (8.) und den Phoenix Suns (9./alle 44:31).

Golden State unterlag bei den San Antonio Spurs 90:111, Memphis bei den Minnesota Timberwolves 88:102 und Phoenix den Los Angeles Clippers mit 108:112. Sieben Spiele stehen in der Hauptrunde noch aus, es ist ein Vierkampf um drei offene Plätze entbrannt.

Derweil hat die NBA eingestanden, dass die Schiedsrichter in den Schlusssekunden des Heimspiels der Mavericks am Dienstag gegen die Warriors (120:122 n.V.) eine Fehlentscheidung gegen die Gastgeber getroffen haben. Demnach hätten Dallas unmittelbar vor dem entscheidenden Korb der Gäste wegen „Goaltendings“ zwei Punkte zugesprochen werden müssen. Das Ergebnis bleibt aber bestehen, die Mavericks haben nichts von der Erkenntnis.

Jermaine O'Neal hatte beim Stand von 120:120 einen Wurf von Nowitzkis Teamkollegen Monta Ellis geblockt, der Ball war zu diesem Zeitpunkt aber schon über den höchsten Punkt seiner Flugkurve hinweg. Die Unparteiischen ließen das Spiel laufen, Stephen Curry sorgte kurz darauf auf der Gegenseite für die Entscheidung.

„Ich weiß wirklich nicht, was da passiert ist“, hatte sich Nowitzki beschwert: „Die Referees haben mir gesagt, dass der Wurf zu kurz gewesen sei. Aber er hatte eine Chance, den Ring zu berühren - und das ist Goaltending.“ Der 35-Jährige hatte recht. Dallas darf sich aber nicht zu sehr ärgern: Schon zweimal in der laufenden Saison war es andersherum gelaufen. In den Spielen gegen die Minnesota Timberwolves (100:98) Ende Dezember und gegen die New Orleans Pelicans (110:107) Anfang Januar waren kurz vor Schluss jeweils Fouls von Mavs-Spielern übersehen worden.

sid

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