Schon drei gesetzte Spieler in München raus

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Marcos Baghdatis ist am Aumeister ausgeschieden.

München - Die diesjährigen BMW-Open entwickeln sich immer mehr zum Serienkiller der Tennis-Elite: Beim Münchner Sandplatzturnier haben bereits drei gesetzte Spieler ihre Sachen packen müssen.

Nach dem an Nummer 2 eingestuften Schweizer Stanislas Wawrinka, der schon zum Auftakt scheiterte, war die zweite Runde bei den Internationalen Tennismeisterschaften von Bayern Endstation für zwei weitere gesetzte Akteure. Marcos Baghdatis aus Zypern (Nummer 4) verlor am Mittwoch gegen den Bulgaren Grigor Dimitrow mit 6:3, 6:7 (6:8), 2:6. Dimitrow zog damit als erster Spieler in das Viertelfinale der mit 450 000 Euro dotierten BMW-Open ein und trifft nun auf den Bayreuther Florian Mayer oder den Russen Teimuras Gabaschwili.

Ebenfalls raus ist der Ukrainer Sergej Stachowski, der an Nummer sechs gesetzt war. Er unterlag dem Italiener Potito Starace 4:6, 2:6. Als erster Spieler aus dem Favoritenkreis hatte sich am Dienstag der an zwei eingestufte Schweizer Wawrinka gegen den Deutsch-Jamaikaner Dustin Brown von den BMW-Open verabschieden müssen.

Bei einer 5:4-Führung von Davis-Cup-Spieler Philipp Petzschner gegen den an Nummer 1 gesetzten Vorjahressieger Michail Juschni mussten das Turnier dann erst einmal unterbrochen werden. Es blitzte und donnerte, als der Bayreuther und sein russischer Kontrahent auf dem Center Court in einem abwechslungsreichen Spiel um die Punkte kämpften. Gegen Ende des ersten Satzes mussten dann die Regenschirme aufgespannt und die Spieler in die Pause geschickt werden. Der Gewinner dieser Partie würde auf Starace treffen.

dpa

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